Ein neuer Standort für ambulante Pflege

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Das Team Großdeinbach - mit Nachwuchs - vor dem neuen Standort. Vierte von links ist Standortleiterin Carmen Ehinger, links neben ihr Regionalleiterin Isolde Otto-Langer.

Der Pflegedienst Vinzenz ambulant hat die provisorischen Container am Großdeinbacher Festplatz bezogen. Zunächst ist das Pflegeteam dort für drei Jahre untergebracht, dann steht der nächste Umzug an.

Schwäbisch Gmünd-Großdeinbach

Ab sofort ist der ambulante Pflegedienst Vinzenz ambulant mit einem Standort in Großdeinbach vertreten. Das Team hatte zur Eröffnung nur eine kleine Feierstunde angesetzt . Schon lange ist Vinzenz ambulant sehr präsent in Großdeinbach. „Wir haben 40 bis 45 Kunden und Kundinnen hier“, berichtete Regionalleiterin Isolde Otto-Langer. Diese würden von dem ambulanten Service beim Haushalt und pflegerisch unterstützt, damit sie so lange wie möglich in ihrem Zuhause leben können. Der Pflegeservice der Vinzenz von Paul gGmbH, der in Schwäbisch Gmünd und Umgebung aktiv ist, habe sich „auf die Fahne geschrieben, ganz nah an den Menschen zu sein“, so die Regionalleiterin. Mit dem neuen Standort werde das für Großdeinbach umgesetzt.

Gute Nachbarschaft

Die wohnlichen Container auf dem Festplatz sind zwar nur ein Provisorium, aber in drei Jahren will sich Vinzenz ambulant fest im entstehenden Neubaugebiet Holder niederlassen. Das ist bereits vereinbart, dort sollen dann auch 16 Tagespflegeplätze angeboten werden. Am Festplatz sind zunächst die Büros und Sozialräume fürs Team untergebracht, auch Beratungsgespräche können hier stattfinden.

Ortsvorsteher Gerd Zischka freute sich, dass auf diese Weise „die lange Suche erfolgreich gemeistert wurde“. Er sprach auch einen schönen Nebeneffekt für den Stadtteil an: Was für Vinzenz von Paul an Leitungen und Infrastruktur verlegt wurde, bleibe dauerhaft für den Festplatz erhalten. Schnell und reibungslos sei die Baustelle über die Bühne gegangen. Dazu habe das Gebäudemanagement von Vinzenz von Paul den Hauptbeitrag geleistet, aber auch die Nachbarschaft unterstützte. Ob Feuerwehr, Turn- und Sportverein oder andere: Sie hatten ein offenes Ohr und helfende Hände für ihre künftigen Nachbarn.

Mit Jochen Leitner von der evangelischen und Markus Schönfeld von der katholischen Kirche kamen gleich zwei Pfarrer zur Einweihung der neuen Räume und segneten sie. Hier werde ein wichtiger Dienst an anderen Menschen verübt, sagte Pfarrer Leitner, dafür spreche man gerne den Segen aus. Pfarrer Schönfeld bekräftigte das mit einer ordentlichen Portion Weihwasser, mit dem er die Räume von der Eingangstür bis zum Sicherungskasten besprengte. „Das kann nur gut werden“, war denn auch das Fazit von Carmen Ehinger, die das ambulante Team in Großdeinbach mit den derzeit fünf Fachkräften leiten wird. Sie kommt auch gerne zu Beratungsgesprächen nach Hause.

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