Gsälzkönigin Anita Bees und Gsälzkönig Ingwert Tschütz sind die Besten

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Die Jury mit den Teilnehmenden des Gsälzwettbewerbes. Foto: aro

Anita Bees und Ingwert Tschütz sind die neuen amtierenden Gsälz-Regenten. Von Andrea Rohrbach

Die Gsälzprämierung: Eine Verkostungsgruppe der Gmünder Touristik- und Marketing-GmbH hatte im Vorfeld je zehn Gsälz von Köchinnen und Köchen, der 97 Einsendungen für die Endauswahl verkostet. Eine Jury aus Rita Mager vom Bezirksverband Obst- und Gartenbau, Kreisgeschäftsführerin der Landfrauen Gabi Müller, Küchenchef des Polizeipräsidiums Göppingen, Rüdiger Eberhard, und Gmünds „Obergsälzbär“ Richard Arnold durften verkosten und bewerten. Während der OB bei einer Träuble-Brombeer-Kreation von einem „Gsälz der Verführung“ sprach, war der Küchenchef der Ansicht, da sei zwar alles drin, was er nicht mag, aber „leck mich am Arsch, ist das gut“. Ein Zwetschgen-Gsälz empfand Arnold als hinten raus etwas zu „räß“. Der „spicy Kirsche“ attestierte Müller „ein scharfes Wintergsälz“. Mager entdeckte eine Mischung aus süß, salzig, scharf und bitter, die Polizei fand den einzigen Kern im Glas. Pflaume mit Tomate, die würde der OB noch mit Pfeffer veredeln. Bei der Mischung aus Apfel und Holunder konnte Müller die Früchte nicht exakt zuordnen. Dafür erhielt der Favorit „das Gold zum Schlecken“, wie Arnold feststellte, die volle Punktzahl. Bei der Punktevergabe war sich die Jury einig. Anita Bees konnte zum dritten Mal nach 2015 und 2017 den Titel Gmünder Gsälzkönigin erkochen. Ingwert Tschütz schwang sich mit seinem Kochlöffel zum Gsälzkönig empor. ⋌aro

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