Hallenbad, Woha, Bauhof - wie weiter?

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Das Hallenbad in der Goethestraße (Archivfoto).
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Räte des Haushaltsausschusses diskutieren am Mittwoch im Rathaus 84 Anträge aus den Fraktionen.

Schwäbisch Gmünd. 84 Anträge haben die sechs Fraktionen und die FDP/FW-Gruppierung im Gmünder Gemeinderat zum Doppelhaushalt 2022/23 formuliert. Die Stadträte des Haushaltsausschusses werden diese an diesem Mittwoch, 13. Juli, ab 17.30 Uhr diskutieren. Unter ihnen sind diese:

Die CDU will, dass Gmünd weiterhin ausreichend Wohnbaugebiete ausweist und „dringend weitere Gewerbegebiete“, vor allem auch in den Teilorten, um dort ansässigen Betrieben eine Perspektive zu schaffen. Die Verwaltung verweist dazu auf den aktuellen Beschluss zum Flächennutzungsplan. In Bezug auf Gewerbeflächen erarbeitet die Wirtschaftsförderung bis Herbst einen Bericht.

Die Grünen wollen, dass Gmünd ein CO2-neutrales Baugebiet schafft. Darauf warte die Fraktion seit zwei Jahren für das Gebiet „Am Hopfengarten“. Dieses Gebiet eigne sich nicht für ein Leuchtturmprojekt, sagt dazu die Verwaltung. Und schlägt stattdessen das geplante Baugebiet „Neues Wohnen Güglingstraße“ vor. Mit diesem Quartier in Bettringen würden die VGW und die Firma Schlosser einen großen Schritt in Richtung klimaneutrales Wohngebiet gehen.

CDU, Linke und Freie Wähler Frauen wollen, dass die Stadt bei der Frage der Verlegung des Bauhofs auf dem Hardt weiterkommt. Die Verwaltung will die „politische Grundsatzentscheidung“ dazu noch 2022 fällen.

Die CDU will, dass es beim Woha-Areal am Marktplatz weitergeht. Sie stellt sich dort ein „Areal vor, das rund um die Uhr belebt ist“. Die Verwaltung nennt dazu mehrere notwendige Verfahrensschritte. Einer von ihnen: eine konkrete Planung mit Kostenschätzung.

Grüne und Linke wollen beim Hallenbad weiterkommen. Die Grünen fordern einen Bericht über Sanierungskosten und -konzept, die Linke will den aktuellen Sachstand erfahren. Der Bund, sagt die Verwaltung, fördert die Sanierung nur, wenn sie wirtschaftlich ist. Deshalb stellt die Stadt die Wirtschaftlichkeit der Sanierung der Wirtschaftlichkeit eines Neubaus gegenüber. Dabei käme der Energiebilanz bei explodierenden Energiepreisen besondere Bedeutung zu. 

Die öffentliche Sitzung des Haushaltsausschusses beginnt am Mittwoch um 17.30 Uhr im Gmünder Rathaus.

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