Folge des Weitblicks von 1922

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Große Feier mit vielen tollen Programmpunkten: 100 Jahre Gmünder Pestalozzischule.
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Seit 100 Jahren gibt es nun die Gmünder Pestalozzischule - seit 2007 ist alles unter einem Dach in Herlikofen - große Feier zum Jubiläum.

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen

Wir sind die Gmünder Schule in schönster Lage!“ Das sagte Rektorin Melanie Kuhn zu Beginn des Festakts zum 100. Geburtstag der Pestalozzischule. Seit 2007 sind in alle Klassen der Pestalozzischule in Herlikofen unter einem Dach vereint. Damit sei eine Hülle für die Leitwerte geschaffen: Verantwortung, Selbstvertrauen und Hilfsbereitschaft.

Ein geistlicher Impuls mit Religionsschülern aus drei oberen Klassen eröffnete die Feierlichkeiten. Musikalisch eingeführt von Schülern mit Gitarre, Posaune, Schlagzeug und Xylophon, geleitet von Rita Schumschal und Lars Wittek. Szenische Darstellung der beiden Religionslehrer des Mottos der Schule „Hier bist du willkommen – Ich nehme mir Zeit für dich – Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen!“ Dann Geschenkübergabe mit einer Fußmatte, auf denen diese Werte zu betreten sind.

Erkenntnis aus dem Jahr 1922

Landrat Dr. Joachim Bläse warf einen Blick zurück und lobte die frühe Erkenntnis der Gmünder im Jahr 1922, dass manche Kinder eine andere schulische Begleitung benötigen, und die Pestalozzischule gründeten - in der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkriegs. Sein Dank galt den Eltern, die erkennen, was das Beste für das eigene Kind ist und mit Überzeugung zur Pestalozzischule stehen. Denken, Herz und Hand müssen gefördert werden, dafür brauche es „passgenaue Bildungsangebote für unsere Kinder.“ An die Schülerinnen und Schüler gewandt: „Wir brauchen jeden von Euch, jeder hat seinen Platz“, so der Landrat.

Glasfaser fehlt noch

Erster Bürgermeister Christian Baron ließ die letzten (Corona-)Jahre Revue passieren. Sie seien eine Zumutung gewesen. Es sei traurig, wenn Schüler Luca nach seinen Wünschen gefragt,antwortet: einen Schulausflug.

Der Schlüsselbegriff der Pestalozzischule „Verantwortung“ sei besonders bemerkenswert in einer Zeit, wo Verantwortung eher „mit zur Rechenschaft gezogen werden“ interpretiert werde. Er habe, so Baron, von seinen Hausaufgaben nicht alle erfüllen können: Den Wasserspender brachte er mit, die digitalen Geräte seien angeschafft, nur die Anbindung ans Glasfasernetz sei noch nicht fertig.

Schuldekanin Ulrike Engel überbrachte Glückwünsche von Schuldekan Dr. Harry Jungbauer. Diese Schule sorge dafür, dass Kinder und Jugendliche stark werden können für einen friedlichen, demokratischen Zusammenhalt. Ortsvorsteher Thomas Maihöfer sprach von Rektorin Melanie Kunz als der „richtigen Frau mit dem richtigen Herzen am rechten Fleck.“ Er überbrachte als Geschenk eine Anschubfinanzierung für den nächsten Schulausflug.

Schulen wachsen zusammen

Besonders freue ihn, dass Pestalozzi- und Grundschule dichter zusammenwachsen. Für die Umsetzung der Digitalisierung bringe er im Namen des Ortschaftsrats einen Baustein in Höhe von 260  000 Euro für Stromversorgung und mehr. Musikalisch begleitet wurden die Ansprachen von Torben, Klavier, Deborah und Cheyenne, Gesang kam von der Friedensschule. Spannend der Erlkönig-Rap der Klasse 6 in einer nicht-üblichen Variante, gekonnt gebracht. Auch Schüler Ali brachte das Publikum zum Staunen mit seinen fabelhaften Diabolo-Kunststücken.

Und es gibt eine Festschrift, die die wichtigsten Stationen und Entwicklungen der Schule schön zeigt.

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