Volllaufende Keller: worauf die Stadt setzt

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Simone Klein, Ortsvorsteher Thomas Maihöfer und die neue Schulleiterin Claudia Kruspel
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Neue Schulleiterin und Rathausmitarbeiterin vorgestellt

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Claudia Kruspel heißt die neue Schulleiterin der Theodor-Heuss-Schule in Herlikofen, die Ortsvorsteher Thomas Maihöfer am Dienstag auf der Sitzung des Ortschaftsrates offiziell vorstellen konnte. Seit Mitte November ist die neue Schulleiterin in Herlikofen im Dienst, die verheiratete Mutter zweier Söhne hatte zuletzt die kommissarische Leitung der Gmünder Stauferschule inne und fühlt sich nach eigenen Bekunden in Herlikofen „gut aufgehoben“. Langfristig plant die Gmünder Pädagogin, mit der Schulgemeinschaft den Waldlehrpfad ins Visier zu nehmen um so den Zusammenhalt unter allen an der Schule Beteiligten wieder zu stärken.

Mit Simone Klein konnte das Team im Rathaus verstärkt werden. Klein trat ihren Dienst im Oktober 2021 an und besitzt als Beamtin im mittleren Verwaltungsdienst, durch ihre Tätigkeit auf anderen Rathäusern „umfangreiche Kenntnisse im Verwaltungsablauf“, zeigte sich Maihöfer erfreut.

„Stark durch Gegenseitigkeit“

Projektleiterin Desirée Stolz präsentierte die Ergebnisse des Projekts „Stark durch Gegenseitigkeit“, das im Juni ausläuft. Nach einer Umfrage unter den Herlikofer Senioren ab 65 Jahren wurde eine übersichtliche „Netzwerkkarte“ für Herlikofen erstellt und verteilt, die die örtlichen Gesundheitsdienste, die Nahversorgung, Kirchen und Vereine und Dienstleistungen auflistet, eine Straßenkarte sorgt hierbei für Orientierung. Gut angenommen wurden während der Pandemie auch die Einkaufsdienste, die Spazierpartnerschaften und das „Morgenrohr“ eine Aktion bei der regelmäßig per Telefon mit den Senioren der Kontakt gehalten wurde. Renate Wahl vom Gmünder Seniorennetzwerk gab Einblicke in die Arbeit der Pflegekonferenz, die Kernaussagen einer in Herlikofen erfolgten Umfrage erbrachte die Wünsche nach Infoveranstaltungen im Bereich Gesundheit und Pflege, einem Begegnungsort für alle Generationen, sowie die Unterstützung bei haushaltsnahen Dienstleistungen. Auf einem Workshop wurden mit Teilnehmern aus Herlikofen und Hussenhofen für die Themen Digitalisierung, Wohnen, Unterstützungsangebote und Aktionen zur Freizeitgestaltung Lösungsansätze erarbeitet. Speziell Aktionen zur gemeinsamen Begegnung werden immer wieder nachgefragt und seien wichtig, erklärte Wahl, denn viele Senioren trauen sich durch die Pandemie nicht, an den angebotenen Aktionen teilzunehmen.

Starkregen: Probleme mit Kellern in der Burgholzstraße

Seit Jahren gibt es in der Burgholzstraße Probleme mit volllaufenden Kellern bei Starkregen, der Gmünder Tiefbauamtsleiter Jürgen Musch und Ingo Schwenk, Abteilungsleiter im Eigenbetrieb Stadtentwässerung präsentierten die Ergebnisse der erfolgten Kanalberechnung. Vorneweg stellte Musch klar, der Kanal in der Burgholzstraße sei kein städtischer Kanal, sonder hier wurde von Privatseite erschlossen. Trotzdem werde der dortige Kanal nicht überstaut, auch für den dort zugeleiteten Einlauf sei der Kanalausreichend dimensioniert. Die volllaufenden Keller sehen die Fachmänner als Ergebnis, dass die Gebäude dort nicht in Eigenverantwortung der Hausbesitzer bis zur Kanalhöhe mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wie Rückstauklappen versehen sind. Eine Entsiegelung der angrenzenden Flächen könnte zudem für eine Entspannung der Situation sorgen. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, nachträglich die Gebäude gegen das ansteigende Kanalwasser abzusichern, eine Kanalaufweitung würde das Problem daher nicht ändern, meinte Musch und verwies auf die zunehmenden Starkregen, auf die man sich einstellen müsse. ⋌Andrea Rohrbach

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