Geistlicher Impuls

Hoffnung und Zusammenhalt

  • Weitere
    schließen

Viele haben die letzten Monate der Pandemie kreativ und flexibel gestaltet – durch Widrigkeiten hindurch. Wie viel Kraft man bekommt! Und Erfindungsgeist!

Viele haben die letzten Monate der Pandemie kreativ und flexibel gestaltet – durch Widrigkeiten hindurch. Wie viel Kraft man bekommt! Und Erfindungsgeist! Aber vieles kostet auch Kraft. Erschöpfung droht. Die Stimmung wird dunkler. Aggressionen nehmen zu. Das Virus macht atemlos und ohnmächtig. Die Sorge um den Wahlausgang in Amerika und manch handfeste Existenzsorge auch. Wir haben langen Atem nötig. Geduld. Wie lange noch? Gerne tragen die Kirchen mit den Tagesrationen der "Geistlichen Impulse" bei zum Durchhalten auf langem Weg. Wir brauchen Hoffnung und Zusammenhalt. Gottvertrauen. Mir hilft das. Auch das Gebet. "Ich bete für Sie." Es tröstet, wenn das jemand sagt oder es einfach tut. Auch Politikerinnen und Politiker wünsche ich neben der Kritik und manchmal Besserwisserei unsere Fürbitte. Martin Luther: "Fürbitten heißt: jemandem einen Engel senden." Um Mächte zu vertreiben, die destruktiv sind. Auch heute spüren wir ihre Bedrohung. Fürbitten heißt, jemandem einen Engel senden. Dir und mir. Anderen. Wie heilsam in dieser aufgeladenen Zeit. Ich sende Ihnen hiermit einen Engel für den Tag. Dekanin Ursula Richter

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL