Kommt Breitband rechtzeitig ins neue Baugebiet?

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In Hofen sollen mehr Häuser ans Breitbandnetz angeschlossen werden. Symbolfoto: freepic
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Schnelle Internetleitungen für „Teckstraße-Süd“ sollen so schnell wie möglich verlegt werden. Von Andrea Rohrbach

Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen. Der Neubau der Mensa an der Hussenhofener Mozartschule geht seiner Fertigstellung entgegen - darüber informierte Ortsvorsteher Josef Heissenberger am Donnerstag auf der Sitzung den Ortschaftsrat von Hussenhofen, Hirschmühle und Zimmern.

Um dem Ziel der Fertigstellung näherzukommen, vergab der Ortschaftsrat die Elektroinstallationen in Höhe von 198 641 Euro. Mit dieser Vergabesumme sei das Budget für die Generalsanierung und Aufstockung der Bildungseinrichtung ausgeschöpft, berichtete der Ortsvorsteher. Er konnte aber beruhigen, alle weiteren erforderlichen Maßnahmen würden fortgesetzt wie geplant.

Das Neubaugebiet „Teckstraße-Süd“ in Hussenhofen ist fertig erschlossen und soll nun eine Trasse zur Lichtwellenleiter-Heranführung für schnelles Internet erhalten. Die Kostenschätzungen hierfür belaufen sich auf 354 920 Euro, informierte Markus Hofmann, stellvertretender Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Zur Fertigstellung der neu zu bauenden Häuser in dem Baugebiet müsse eine funktionsfähige Internetleitung vorhanden sein, erklärte Hofmann. Die Zeit zur Umsetzung der Heranführung durch eine Trasse dränge. Diese „zeitlich sehr dringende“ Maßnahme um die Bürger mit schnellem Internet zu versorgen wurde bereits im Bau- und Umweltausschuss beraten und beschlossen „allerdings vorbehaltlich der Entscheidung des Ortschaftsrates“, erklärte Hofmann.

Die Rückmeldung des Projektträgers habe die Stadt erst Mitte April erreicht, nun sollen weitere Verzögerungen vermieden werden, erklärte der Breitbandfachmann die umgekehrte Reihenfolge der Beschlüsse. Die Tiefbauarbeiten sollen möglichst schnell begonnen werden, ob die Bauherren, die im nächsten Jahr ihren Neubau beziehen bis dahin bereits mit schnellem Internet versorgt sein werden, vermochte Hofmann nicht versprechen, hofft aber sehr darauf.

Klaus Arnholdt vom städtischen Schulamt informierte das Gremium über die Kinderbedarfsplanung für die örtlichen Kindergärten St. Katharina in Hussenhofen und der Rappelkiste in Zimmern. Die Kindergartenbedarfsplanung im Stadtgebiet stelle die Verwaltung vor große Herausforderungen, meinte Arnold. 2800 Kinder werden derzeit in 56 Einrichtungen betreut, 16 Einrichtung davon werden durch eine „bunte, vielfältigen Trägerlandschaft“ betrieben. Durch die vielfältigen Betreuungszeiten, die hohe Nachfrage an Krippenplätzen, das einhergeht mit dem Mangel an Personal und Fachkräften, sei es eine große Herausforderung, den Betrieb der Einrichtungen zu stemmen. In Hussenhofen stehen 82 Kindergartenplätze zur Verfügung, darunter maximal 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Alle Plätze seien bis 2025 ausgebucht.

Dies führe bedauerlicherweise zu Wartezeiten, die Stadt könne daher nicht immer den Platz in dem Ort anbieten, der von den Eltern gewünscht sei. Trotzdem sieht Arnholdt für Hussenhofen derzeit „eine befriedigende Situation“, hilfreich sei die Nähe zum Musikkindergarten in der Oststadt, in der 15 Hussenhofer Kinder untergebracht seien, in Herlikofen stehen noch Plätze zur Verfügung.

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