Stabile Schülerzahlen an der Mozartschule

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Ab nächster Woche legen die Schüler, die 2015/2016 in der damals neu gegründeten Gemeinschaftsschule Mozartschule starteten, ihre Prüfungen ab.

Rektor Alexander May informiert den Ortschaftsrat in Hussenhofen über die aktuelle Entwicklung an der Mozartschule. Die Vorberatung zu Baumaßnahmen an der Schule ist vertagt.

Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen

Ursprünglich wollten sich am Dienstag die Ortschaftsräte rund um Josef Heissenberger mit dem Erweiterungsbau an der Mozartschule befassen. Doch aufgrund „aktueller Entwicklungen“, wie dieser als Ortsvorsteher angab, war dies nicht möglich (mehr dazu auf Seite 9). Die Vorberatung zu baulichen Maßnahmen wurden somit von der Tagesordnung genommen.

Auch der Erste Bürgermeister der Stadt, Christian Baron, erklärte, dass man in der Sitzung „eigentlich den nächsten Fortschritt machen wollte“. Aber nun sei man nun durch „neue Erkenntnisse“ zurückgeworfen worden und habe nun „mehrere Wege offen“. Für die nichtöffentliche Sitzung am Dienstag wollte Baron die Erklärung über das weitere Vorgehen abgeben. „Und die ist unspektakulär“. Auf jeden Fall wolle die Verwaltung das klare Signal geben, dass man bezüglich der Baumaßnahmen an der Mozartschule „schnell vorankommen will“. „Jetzt werden wir noch eine kleine Schlaufe drehen, denn es gibt eine neue Entwicklung“, machte es der Erste Bürgermeister spannend. Auch in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Stadt am Mittwoch ist das Thema von der Tagesordnung genommen.

Große Herausforderung

Heissenberger begrüßte in der Ortschaftsratssitzung in der Mozarthalle indes Rektor Alexander May, der über die aktuelle Schulentwicklung berichtete. Und die zeigte sich besonders erfolgreich. Denn „die Schülerzahlen sind stabil“. Aktuell besuchen rund 400 Kinder und Jugendliche die Gemeinschaftsschule, zu der die Mozartschule seit dem Schuljahr 2015/2016 entwickelt wurde. Kinder aus insgesamt 29 Nationen werden an der Schule unterrichtet.

May machte anhand von Zahlen deutlich, wie groß die Herausforderung für die Lehrkräfte in der Pandemie sind. Denn insgesamt fünf Bereiche gilt es schulisch und lehrend abzudecken. Jetzt gibt es beispielsweise wieder Wechselunterricht, ein Teil der Schüler ist an der Schule, der andere im Fernunterricht. Dafür habe es für 150 Schülerinnen und Schüler elektronische Geräte gegeben, damit dieser Fernunterricht durchgeführt werden kann. „Das ist ein großer Schritt zur Digitalisierung.“ Dazu geselle sich noch die Homeschooling-Gruppe bei ausgesetzter Präsenzpflicht, etwa für Schülerinnen und Schüler, die attestiert keine Masken tragen können. Außerdem werden zwischen 40 und 45 Kinder an der Schule in der Notbetreuung unterrichtet, da sie zuhause „nicht beschulbar“ seien. Von 8 bis 15.30 Uhr erhalten laut May diese Schülerinnen und Schüler von Klasse eins bis sieben Unterricht an der Schule.

In Klasse fünf habe es heuer 39 Anmeldungen gegeben, was der Schulleiter als „tolle Zahl“ definierte. Alle Klassen von eins bis zehn seien zweizügig.

Ab nächster Woche legen die Schüler, die 2015/2016 in der damals neu gegründeten Gemeinschaftsschule starteten, ihre Prüfungen ab. Es werden 13 Jugendliche in die Hauptschul- und 27 Schülerinnen und Schüler in die Realschulprüfung gehen. „Das ist vielversprechend. Wir waren erstaunt, wie viele die Realschulprüfung ablegen werden“, freute sich der Schulleiter.

Wichtiger Anbau

Bezüglich der Baumaßnahmen zeigte May sich zuversichtlich, dass bis November der „Gelenkbau“ für die Mensa fertiggestellt sein wird. Dieser ist dringend nötig, um dann Ausweichplatz zu haben, wenn die Generalsanierung startet. „Und dann ist noch der Anbau wichtig“, betonte der Schulleiter. Unter anderem für Räumlichkeiten der Ganztagsbetreuung für die Klassen acht bis zehn. Das neue Schuljahr werde dann ohne Musik- und Kunstraum starten, da diese als Klassenzimmer benötigt werden.

„Jetzt werden wir noch eine kleine Schlaufe drehen.“

Christian Baron,, Erster Bürgermeister
Die Vorberatung im Ortschaftsrat zu Baumaßnahmen an der Mozartschule wurde kurzerhand vertagt, statt eines zusätzlichen Stockwerks soll ein Erweiterungsbau entstehen.

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