Unterstände für Schüler gefordert

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Über acht Millionen Euro investiert die Stadt Schwäbisch Gmünd in Erweiterung, Aufstockung und Generalsanierung der Mozartschule i Hussenhofen.
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Die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an der Mozartschule in Hussenhofen schreiten weiter voran. Nun geht's um die Aufstockung und die Außenanlagen.

Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen

Bis Jahresende soll sich die Mozartschule in Hussenhofen mit einer Erweiterung im Süden, neuer Mensa und einer Aufstockung präsentieren. Auch der Pausenhof erhält eine neue Optik. Auf die Maßnahmen im Außengelände ging Landschaftsplanerin Sibylle Klaus in der jüngsten Ortschaftsratssitzung ein. Die Mitarbeiterin des Garten- und Friedhofamts der Stadt Schwäbisch Gmünd erläuterte, dass drei Ziele für den Pausenhof anvisiert sind. „Die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden. Die Flächen sollen mit Spielgeräten aufgewertet werden. Und die Barrierefreiheit soll so weit als möglich hergestellt werden.“ Was bedeutet, dass der Pausenhof, der noch aus den 1970er-Jahren stammt, ein neues Gesicht erhalten wird.

Hoffen auf Fördergelder

Durch die Niveauanhebung und einem neuen Belag werden nach der Gestaltungsphase manche Stufe und manches Podest der Vergangenheit angehören – sprich maßgebliche Verbesserungen für die Barrierefreiheit werden durchgeführt. Neu hinzu kommen Sitzgruppen den unter Bäumen. Wiederum im Bereich der Grundschule wird eine neue Spielfläche erstellt. Zudem eine Rampe an der Mensa, die ebenfalls einen barrierefreien Zugang gewährleistet. Auf der Spielfläche hat die Planerin Vogelschaukel oder auch Balanciergeräte im Blick. Sie kündigte an, die Spielgeräte mit dem Lehrerkollegium abzustimmen.

Insgesamt 460 000 Euro, verteilt auf die Haushalte 2022 und 2023, werden durch die Stadt Schwäbisch Gmünd investiert. Aber „wir sind optimistisch“, fügt Sibylle Klaus an, dass man für die Umgestaltung den einen oder anderen Zuschuss erhalte. „Die Anträge sind in der Schublade“ sagt sie und kündigte an, dass man diese stelle, sobald es möglich sei. In den Fördergeldgenuss sei die Stadt bereits bei der Pausenhof-Neugestaltung an der Grundschule Hardt und an der Uhlandschule gekommen.

Thomas Kaiser zeigte sich sehr zufrieden mit der Planung: „Das sieht gut aus. Der Pausenhof ist wirklich in die Jahre gekommen.“ Er wollte noch wissen, ob wieder Unterstände für die Kinder erstellt werden. Hier hakte Architekt Ulrich Weik vom Amt für Gebäudewirtschaft ein. „Diese sind nicht mehr Vorschrift“, informierte er. Aus Kostengründen müsse man darauf größtenteils verzichten. Schulleiter Alexander May informierte allerdings darüber, dass Unterstände im Kollegium „stark diskutiert“ werden. „Sie sind wichtig, um die Kinder vor Regen zu schützen“, betonte er und fügte hinzu: „Sie werden massiv gefordert.“

Weik beschrieb daraufhin, dass es kleine Überdachungen am Haupteingang und am Grundschulzugang geben werde. „Aber so großzügige Überdachungen wie früher wird es wohl nicht mehr geben“, verwies er auf die „immensen Kosten“. Ortsvorsteher Josef Heissenberger verdeutlichte: „Überdachungen wären schon eine tolle Sache.“

Allgemein informierte Weik darüber, dass mit der Aufstockung nun begonnen wird. „Wir hören nicht auf mit bauen“, entkräftete er Befürchtungen, dass aufgrund der Preissteigerung die Generalsanierung in Gefahr sei. Insgesamt werden über acht Millionen Euro in Erweiterung, Aufstockung und Generalsanierung an der Mozartschule investiert.

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