Immer für die Gemeinschaft engagiert

+
Gerhard Rieg
  • schließen

Gerhard Rieg wird an diesem Freitag 75. 20 Jahre im Gmünder Gemeinderat.

Gmünd-Bargau. Gerhard Rieg aus Bargau bleibt am Ball. In seinem Beruf als Architekt, in so manchen Ehrenämtern. „Aber alles auf etwas kleinerer Flamme“ sagt er, der an diesem Freitag seinen 75. Geburtstag feiert.

Jahrzehnte lang war er der Ansprechpartner bei Bauvorhaben. Im Gmünder Gemeinderat und im Bau- und Umweltausschuss zählte man auf seine Fachkenntnis. 20 Jahre lang gehörte er diesem Gremium an, 2009 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur. Nicht auf sein Engagement für die Gesellschaft. Wenn er es für nötig hielt, mischte er sich ein, auch  außerhalb des Themas Hochbau. So zählte er im Vorfeld der Landesgartenschau und nach Fertigstellung des B-29-Tunnels zu den Befürwortern einer Unterführungslösung auf Höhe des Bahnhofs. Damals entschied man sich – auch aus Kostengründen – für die Kompromisslösung, die Schleife durch den Bahnhofsplatz. 

Der Verkehr und die Auswirkungen auf die Bürger beschäftigte ihn auch in seinem Heimatort Bargau. Er sieht sich als Urheber für die Ortsumfahrung Bargau, konnte für die Idee viele Gleichgesinnte finden. Inzwischen weiß er, dass sich „die Ortsumfahrung bewährt hat“. Früher habe man wegen des dichten Verkehrs aus Seitenstraßen kaum in die Ortsdurchfahrt einbiegen können.

Das sei heute entspannter, „auch wenn manche meinen, sie kämen innerorts schneller durch Bargau“. Seine große Aufgabe war der Umbau der Fein-Halle. „Die wird  heute gelobt“, weiß der Planer. Sanierung und Vergrößerung der Halle für zwei Millionen Euro geschafft zu haben, das sieht Rieg als große Leistung. Als Leistung der vielen Ehrenamtlichen. „Wo gibt es schon eine Vereinsbeteiligung in dieser Größenordnung“, sagt er. 500 000 Euro seien so zusammengekommen, die Hälfte durch ehrenamtlichen Arbeitseinsatz auf der Baustelle.

Baustellen halten Gerhard Rieg bis heute jung. Nach dem Bau eines größeren Mehrfamilienhauses am Ortseingang beschäftigt er sich gerade mit einem weiteren Wohnbauprojekt und will künftig nur noch  „in kleinerem Rahmen mitmischen“.  Das gilt auch für sein Vereinsengagement.

Nach wie vor bringt er sich für die LG Staufen ein, ist dort im Management vertreten und zählte zur Findungskommission für einen neuen Vorsitzenden. Glücklich ist er, dass  ein neuer Chef gefunden ist. Beratende Tätigkeit übt er auch in seinem Heimatverein, dem TV Bargau aus. Immer hatte Gerhard Rieg auch einen Blick  über den Tellerrand. So gehörte er ab 2001 der Mittelstandsvereinigung Ostalb an, trug wesentlich dazu bei, den damals  neu gegründeten Stadtverband Schwäbisch Gmünd aufzubauen.  ⋌Kuno Staudenmaier

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare