Impfzentrum in Gmünd am Start

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Mobiles Impfteam ab kommender Woche in der Schwerzerhalle. Vor-Ort-Impfung in Waldstetten folgt Ende März.

Gmünd / Waldstetten. In Gmünd wird ab Donnerstag, 18. März, eine Corona-Schutz-Impfung vor Ort angeboten. Dann wird eines der mobilen Impfteams, die bislang die Bewohner der Alten- und Pflegeheime geimpft haben, in Gmünd stationiert. In Waldstetten starten die lokalen Impfungen voraussichtlich am 29. März. Für die Impfungen in Gmünd wird derzeit die Infrastruktur in der Schwerzerhalle aufgebaut. Diese liegt zentral im Stadtgebiet und hat genügend Parkplätze. Das Baubetriebsamt und die Firma Messebau Schöne haben die Halle so ausgestattet, dass zeitnah Impfungen stattfinden können. Bis zu drei Impfstraßen könnten eingerichtet werden, da ab der Karwoche weitere Mobile Impfteams in die Kommunen kommen werden.

Ab diesem Zeitpunkt werden dann auch Impfungen in Waldstetten möglich sein. Dort laufen die Planungen für die Stuifenhalle. Die Federführung für die Einteilung der mobilen Impfteams hat das Landratsamt, das Kommunen mit besonders weiter Entfernung zum Impfzentrum in Aalen Priorität einräumt. Daher sind Gmünd und Waldstetten als erste im Kreis mit dabei.

Für eine Impfung sind ein fester Termin zu vereinbaren und vorab bestimmte Voraussetzungen zu klären. Gmünds Bürgermeister Christian Baron hat hierzu alle Senioren über 80 Jahre in der Stadt angeschrieben, die nicht in Pflegeheimen oder im Betreuten Wohnen leben. Diese wurden in der Regel bereits schon geimpft. Zum Verfahren zur Terminvergabe erklärt Baron: "Wir werden nach dem Senioritätsprinzip verfahren, das bedeutet zuerst die mit dem höchsten Lebensalter." In Gmünd leben derzeit 13 über 100-Jährige und 14, die noch im Laufe des Jahres 100 Jahre alt werden. Wer sich auf das Schreiben der Stadtverwaltung mit einem Terminwunsch meldet, bekommt entsprechend dem Alter eine Reservierung für eine Impfung in der Schwerzerhalle.

Ähnlich läuft es in Waldstetten. Auch Bürgermeister Michael Rembold hat alle Senioren angeschrieben. "Ich denke, dass wir in vier Tagen alle über 80-Jährigen durchgeimpft haben", sagte Rembold. In Waldstetten koordiniert das Rathaus die Termine. Baron und Rembold sind zuversichtlich, dass damit nun Fahrt in die Impfkampagne kommt. Es gebe deutlich mehr Impfstoff und das Ziel der vollständigen Impfung der Personen in der Kategorie 1 der Impfreihenfolge sei nun absehbar. Die Mobilen Impfteams bleiben so lange in Gmünd und Waldstetten, bis alle über 80-Jährigen geimpft sind.

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