Inge Gräßle ist wieder da

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Monatelang war sie buchstäblich abgetaucht, hatte sich allen Interviewanfragen entzogen. Nun ist sie wieder da: Inge Gräßle, Bewerberin um das CDU-Bundestagsmandat für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd-Backnang, wurde beim CDU-Kreisparteitag herzlich begrüßt.

Abtsgmünd. Monatelang war sie buchstäblich abgetaucht, hatte sich allen Interviewanfragen entzogen. Nun ist sie wieder da: Inge Gräßle, Bewerberin um das CDU-Bundestagsmandat für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd-Backnang, wurde beim CDU-Kreisparteitag herzlich begrüßt. Immer wieder gingen Menschen auf sie zu, sprachen mit ihr, klopften ihr symbolisch auf die Schulter. Sie habe sich nach ihrem Ausscheiden aus dem EU-Parlament bewusst zurückgezogen, sagt sie. Habe sich um ihre betagte Mutter und die Nachbarschaft in Großkuchen gekümmert, ihre Italienischkenntnisse aufgefrischt und begonnen, Polnisch zu lernen, den Keller verputzt und viel Sport getrieben, erzählt sie im Gespräch. Sie hat an Gewicht verloren, aber nicht an Kampfgeist. Nein, sie sei kein "Versorgungsfall", sie stehe finanziell auf eigenen Füßen seit ihrem 17. Lebensjahr. Nun will sie angreifen, ihre Kenntnisse und Erfahrungen einbringen im Kampf um das Bundestagsmandat. bea/opo

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