Guten Morgen:

Jacke oder Zwiebel?

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Andrea Grötzinger

Andrea Grötzinger über zu den richtigen Zeitpunkt für die richtige Jacke.

Langsam verzieht sich der Winter. Aber trotz der viel diskutierten Klimaerwärmung müssen wir uns der unausweichlichen Tatsache stellen, dass die Winterjackenzeit demnächst endet. Designer in den Modehäusern von Paris bis Mailand sind seit Monaten damit beschäftigt die ausgefallensten, aber leider auch untragbarsten, Modelle Typ „Übergangsjacke“ zu entwerfen. In einschlägigen Zeitschriften und Magazinen kommt immer öfter dieser Begriff vor. Ohne Übergangsjacke scheint ein Überleben kaum denkbar. Keiner steht gern als Ignorant in Modesachen da und so nicken wir meist wissend mit dem Kopf, wenn das Wort „Übergangsjacke“ fällt. Aber was um alles in der Welt ist eigentlich eine Übergangsjacke? Kurz gesagt ist es der Zwischenschritt zwischen „Wintermantel“ und „keine Jacke“. Zwischen Winter und Sommer. Klingt einfach – ist es aber nicht. Woher weiß ich, wann "dicke Jacke "oder "keine Jacke“ angesagt ist? Gilt ein Blazer als Blazer oder als Übergangsjacke? Fragen über Fragen. Meist hilft hier nur der Frontalangriff: Zwiebel-Look! Frühmorgens ein paar Schichten Pullover übereinander und diese dann nach und nach ausziehen.

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