Jakob Unrath will in den Landtag

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SPD-Ostalb geht zuversichtlich in die Landtagswahl

Der SPD-Kreisvorstand hat auf seiner jüngsten Sitzung im Gasthaus Krone in Böbingen den Fahrplan für die Aufstellung der Kandidierenden des Ostalbkreises zur Landtagswahl im März 2021 beschlossen. Die SPD-Mitglieder beider Landtagswahlkreise werden am 12. September in Mögglingen in getrennten Wahlkreis-Mitgliederversammlungen die Kandidierenden der SPD zur Landtagswahl bestimmen. Durch die Wahl des Versammlungsortes wird es möglich sein die Corona-Verordnung umzusetzen und die Abstandsregeln einzuhalten. In beiden Wahlkreisen bewerben sich mit Dr. Carola Merk-Rudolph (WK Aalen) und Jakob Unrath (WK Schwäbisch Gmünd) in Sachen Landtagswahl erfahrene Politiker. Beide sind derzeit stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und repräsentieren ihre Raumschaft. 

Der SPD-Kreisvorstand begrüßte für den Landtagswahlkreis Schwäbisch Gmünd die Kandidatur von Jakob Unrath.  

Jakob Unrath war bereits 2011 und 2016 Zweikandidat für den Landtag und hatte zusammen mit Klaus Maier jeweils sehr gute Wahlergebnisse für die SPD erzielt. "Die Alleinvertretung Gmünds durch nur einen einzigen Abgeordneten in Stuttgart in der jetzigen Wahlperiode hat der Region nicht geholfen. Ich trete dafür an, dass wir im Gmünder Raum endlich wieder einen SPD-Abgeordneten im Landtag haben", zeigte sich Unrath in der Sitzung des Kreisvorstandes kämpferisch.

Gerade in den jetzigen Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs sei eine starke Vertretung erforderlich, um mehr als bisher für die Menschen in der Region zu erreichen. "Die Landtagswahl nächstes Jahr wird wichtige Weichen dafür stellen, wie wir wieder aus der Krise herauskommen. Ich möchte sozial-ökologische Politik im Stuttgarter Landtag stark machen, die auch dem ländlichen Raum zugutekommt", so Unrath. Bei der Bewältigung der Folgen der Krise müsse soziale Gerechtigkeit ein zentrales Thema sein, insbesondere bei der Lastenverteilung. Den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region sieht Unrath in der Phase der Krisenbewältigung und beim wirtschaftlichen Strukturwandel als sein wichtigstes Ziel an. 

Als erfahrener Gemeinderat will der Mögglinger sich mit aller Kraft für das Wohlergehen der Kommunen einsetzen. "Es hat sich deutlich gezeigt, zu welchen Leistungen Städte, Gemeinden und der Landkreis in außergewöhnlichen Situationen fähig sind, um Krisen zu bewältigen. Familien, Schulen und Kindertagesstätten vor Ort leisten sehr viel. Das muss sich zukünftig auch in einer besseren Unterstützung durch das Land niederschlagen", sagte Unrath. "Gerade der ländliche Raum hat viel zu bieten. Wir müssen ihn mehr fördern, als das bisher der Fall ist." 

Ein wichtiges Anliegen sieht Unrath in der Stärkung eines aktiven, handlungsfähigen Staates, um in Fragen wie Bildungsgerechtigkeit, Mobilität, sozialer und innerer Sicherheit voranzukommen. "Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das Gemeinwohl nur gemeinsam durch staatliches Handeln organisiert werden kann. Zentrale Bereiche wie das Gesundheitswesen brauchen eine Stärkung. Hier muss auch das Land seinen Beitrag leisten", führte Unrath zu seinen Zielen aus.

Die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes will Jakob Unrath im Wahlkampf ebenfalls thematisieren. "Wir dürfen uns in Krisenzeiten nicht auseinanderdividieren lassen und müssen an solidarischen Konzepten festhalten. Das ist die beste Vorsorge gegen Extremisten, die auf die Spaltung der Gesellschaft setzen", bezog Unrath Position. 

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