Kleideraktion kommt gut an

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„Omas for Future“ in Gmünd machen auf Missstände aufmerksam.

„Omas for Future“ in Gmünd machen auf Missstände aufmerksam.

Schwäbisch Gmünd. Viele Kleiderschränke quellen über. Dabei machen sich die Menschen nicht bewusst, wie viele Rohstoffe für all das verbraucht werden. Das wollen die „Omas for Future“ ändern. Die Gmünder Ortsgruppe dieser Vereinigung hat deshalb kürzlich an einem Stand informiert. Für ein einziges farbiges T- Shirt werden bis zu 1500 Liter Wasser benötigt, 3000 verschiedene Chemikalien vergiften dabei das Wasser, oft in Ländern, die bereits an Wassermangel leiden, berichten die engagierten Mitglieder. Etwa 40 Prozent der sogenannten „Fast Fashion“ werde nie getragen. Diese Problematik haben die „Omas for Future“ aufgezeigt. Die Mitglieder zählten auch Alternativen auf: „Weniger ist mehr“, nachhaltige Mode, Kleidertausch, Second-Hand, Upcycling und nichts kaufen, das nie benutzt wird. Es konnten für eine Spende Kleidungsstücke mitgenommen werden. Wie immer gab es viel Interesse, viel Herzlichkeit und gute Laune.

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