Klinikum in Gmünd ist „am Limit“

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Die Zahl der an Corona Erkrankten, die im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd behandelt werden, steigt dramatisch. 
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Im Kreis sind von 35 Intensivbetten 32 belegt. Landrat appelliert an Bürger: Verzicht auf risikoreiche Aktivitäten.

Schwäbisch Gmünd. Die Zahl der an Corona Erkrankten, die im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd behandelt werden, steigt dramatisch. „Wir sind nicht kurz vor dem Limit, wir sind am Limit“, sagte der Sprecher des Klinikums, Andreas Franzmann, im GT-Gespräch. Er unterstütze den dringenden Appell von Landrat Dr. Joachim Bläse, am Wochenende auf „gefährliche und risikoreiche Freizeitaktivitäten zu verzichten“. Insgesamt sind von den 35 Intensivpflegeplätzen in den drei Ostalb-Kliniken in Gmünd, Ellwangen und Aalen 32 belegt, davon 23 mit Covid-19-Patienten. Zwölf von ihnen müssen inzwischen beatmet werden. Am stärksten betroffen ist Gmünd. Die Ostalbkliniken gehören zu einem so genannten Intensiv-Cluster Ulm. Innerhalb eines Clusters helfen sich die Kliniken bei der Aufnahme von Intensivpatienten aus. Ulm habe noch fünf Prozent Kapazität, sagte Franzmann. Weil das Stauferklinikum sehr viele schwere Fälle habe, habe das Klinikum in Ulm „höchste Priorität“, erläuterte Franzmann die Dramatik der Situation. Das Klinikum Schwäbisch Gmünd könne den Aufruf des Landrats deshalb nur unterstreichen und hoffe, dass sich die Lage schnell bessert. Dabei hoffe er, „dass die Bevölkerung uns hilft“, sagte Franzmann und meinte damit das Beachten der Hygieneregeln und der Corona-Verordnung. Michael Länge

Mehr dazu auf Seite 11.

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