Künstlerische Vielfalt und großes Können

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Konzert Parler Gymnasium

Junge Streicher, Orchester am Parler das Kammerensemble „Ars Musica“ und Solisten spielten.

Schwäbisch Gmünd. Im Saal der Alten PH präsentierten sie ihr engagiertes, professionelles Auftreten: Die Schülerinnen und Schüler des Parler-Gymnasiums zeigten, wie dieses berichtet, ein breites Spektrum, von Bach, Eccles und Chopin bis hin zu Prokofjew und Aktuellem.

„Wir versorgen Sie mit Kultur!“, moderierte Orchesterleiter Thomas von Abel „Wellerman“ mit Blick auf die ursprüngliche Bedeutung an. Wellerman waren Versorgungsschiffe für den Walfang vor Australien Mitte des 19. Jahrhunderts. Und in dieser Formation spielten alle Altersgruppen gemeinsam, von fünf bis 18 Jahren. Am Klavier begleitete sie Dorothee Proske, Musiklehrerin am Parler Gymnasium, am Bass ihr pensionierter Kollege Karl Fischer, der auch Annika Walz, Viola, beim Vortrag von Eccles Sonate g-Moll am Klavier unterstützte.

Brillant sei der Auftritt von Amelie Hann gewesen, die nicht nur Klavier, sondern auch Geige und Bratsche beherrscht. Sie spielte Bach und Chopin, „Präludium und Fuge Cis-Dur“ sowie „Etude op. 25 Nr. 9“. Souverän, mit spektakulären unerwarteten Tonkaskaden. Es folgte Prokofievs „Suggestion Diabolique“, ein passender Titel. Wie Balsam habe der folgende Vortrag des Kammerensembles „Ars Musica“ mit Maike Wiemers Solovioline in Bachs „Konzert a-Moll, Allegro“ danach gewirkt. Auch Maike Wiemer war auf mehreren Instrumenten zu hören. Sie begleitete auf dem Klavier Jara Veit, Kontrabass, die ein Werk Willem de Feschs interpretierte: „Präludium und Allemande“.

Zum Abschluss des Konzerts erklang das „Brandenburgische Konzert N° 6“ von Johann Sebastian Bach mit zwei Violen, gespielt von Amelie Hann und Sophie Terschanski - die Krönung eines Sommerkonzerts mit großem Können junger Instrumentalisten in einem anspruchsvollen Programm.

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