Landeszahlen für Lockerung entscheidend

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Bleibt die Inzidenz unter 165, dürfen Kitas ab Montag in Normalbetrieb und Schulen in den Wechselunterricht.

Schwäbisch Gmünd. Für die Entscheidung, wann Kindertagesstätten wieder für den Normalbetrieb öffnen und Schulen mit dem Wechselunterricht beginnen dürfen, sind die Inzidenzzahlen des Landesgesundheitsamtes maßgeblich. Dies sagt Kreissprecherin Susanne Dietterle auf Anfrage der Gmünder Tagespost, nachdem GT-Leser eine Öffnung der Kitas und einen Beginn des Wechselbetriebs am kommenden Montag hinterfragt hatten. Das Landesgesundheitsamt veröffentlicht seine aktuellen Zahlen immer abends, das Landratsamt des Ostalbkreises am Morgen danach. Deshalb lag die Inzidenz des Ostalbkreises laut Landesgesundheitsamt bereits am vergangenen Montag erstmals unter 165. Bleibt die Inzidenz eines Landkreises an fünf Werktagen in Folge unter 165, dürfen die Schulen am übernächsten Tag (nicht Werktag) mit dem Wechselunterricht und die Kitas mit dem Normalbetrieb (unter Pandemiebedingungen) beginnen. Nachdem der vergangene Donnerstag ein Feiertag war, ist mit Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag dieser Samstag der fünfte Werktag in Folge. Bleibt die Inzidenz an diesem Samstag unter 165, wird das Landratsamt noch am Samstagabend eine Verfügung erlassen, nach der die Schulen am übernächsten Tag und damit am Montag in den Wechselunterricht starten können.

Schulen, die dies organisatorisch in der Kürze der Zeit nicht bewältigen, auch weil die Päda-gogen durch die aktuellen Abi-turprüfungen stark gebunden sind, hat Baden-Württembergs Kultusministerium eine Übergangsfrist von drei Tagen eingeräumt. Dies bedeutet, sie können nach eigenem Ermessen am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag mit dem Wechselunterricht loslegen.

Bleibt die Inzidenz im Kreis mindestens bis zum Samstag unter 165, wird die Stadt Gmünd die Kitas am Montag wieder für den Normalbetrieb öffnen. Das bedeutet, dass die Kinder in getrennten Gruppen betreut werden. Die Testpflicht für die Kitas bleibt bestehen, die Maskenpflicht für Erzieherinnen entfällt in Teilen, nämlich dann, wenn die Erzieherinnen mit den Kindern zusammen sind. Die meisten Schulen beginnen mit dem Wechselunterricht am Dienstag, sagte der Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt, am Mittwoch im Verwaltungsausschuss. Michael Länge

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