Lange fordert Entscheidung für Tunnel

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Bundestagsabgeordneter Christian Lange schreibt an Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger.

Böbingen. Die Wirtschaftlichkeit des B-29-Tunnelbauprojektes in Böbingen sei eindeutig belegt, schreibt Justizstaatssekretär und Gmünds Bundestagsabgeordneter Christian Lange (SPD) an Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger und fordert: "Die "Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums muss unverzüglich kommen!"

Nachdem sich der Verkehrsstaatssekretär im Frühjahr 2019 in Böbingen einen Eindruck über die großen städtebaulichen Herausforderungen des geplanten Ausbaus der B 29 verschafft hatte, waren die Hoffnungen über eine baldige Entscheidung zugunsten eines Tunnelausbaus groß, betont Lange. Nun habe sich Bürgermeister Jürgen Stempfle hilfesuchend an ihn gewandt. Die Gemeinde Böbingen warte immer noch sehr dringend auf die bereits für August 2020 in Aussicht gestellte Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums über einen Tunnels.

Die Wirtschaftlichkeit des Bauprojektes sei eindeutig belegt, schreibt Lange an Bilger. Die Kostensituation habe sich im Zuge der Kostenfortschreibung nochmals spürbar entspannt. Als verkehrliche Hauptschlagader Ostwürttembergs verbinde der Ausbau der B 29 die Mittelzentren Schwäbisch Gmünd und Aalen. Sie diene den wichtigen Wirtschaftszentren der Region als bedeutende Verbindungsachse. "Ich teile daher die Forderung der Gemeinde Böbingen, den vierstreifigen Ausbau der B 29 in der Ortslage von Böbingen nur in Form eines Tunnels zu realisieren. Alles andere zerteilt den Ort und wäre nicht mehr wiedergutzumachen", erklärt Lange.

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