Licht und Sonne

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Wie stark soll Gmünd in der Weihnachtszeit leuchten? Foto: Tom
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Anfragen der Stadträte von Festbeleuchtung bis Photovoltaik.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt solle durchaus über eine Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung nachdenken. Das sagte Grüne-Stadtrat Karl Miller im Bauausschuss. Er reagierte damit darauf, dass OB Arnold auf Anfrage der Tagespost gesagt hatte, eine Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung wäre „Symbolsparen“. Immerhin, so Karl Miller, habe die Stadt auch Vorbildfunktion. Richard Arnold verteidigte seine Position, grundsätzlich die Weihnachtsbeleuchtung beizubehalten. Über einzelne Punkte, zum Beispiel die Beleuchtung in der Ledergasse, könne man sprechen.

Für Innenstadt-Bewohner

Sebastian Fritz (Linke) fragte an, ob die Grünfläche neben der Umspannstation in der Buchstraße für Photovoltaik (PV) genutzt werden kann. Dort sieht die städtische Planung Parkplätze vor. Ob die mit einer PV-Anlage überdacht werden können, sei eine Kostenfrage, meinte OB Arnold. Martin Bläse hängte die Frage an, ob man solche PV-Flächen nicht Innenstadtbewohnern anbieten könne, die aus Denkmalschutzgründen auf ihren Dächern bislang keine Photovoltaik installieren dürfen. Baubürgermeister Julius Mihm ergänzte, dass das Landesdenkmalamt inzwischen ein Konzept für Photovoltaik in geschützten Gesamtanlagen habe. Gmünd wolle zeigen, wie das möglich ist. Ab Anfang nächsten Jahres könne die Bauverwaltung jedem Hausbesitzer in der Innenstadt genau sagen, ob und wie auf seinem Dach Solaranlagen möglich sind, sagte Mihm auf Nachfrage von Christof Preiß (CDU). Peter Vatheuer (FDP/FW) wies darauf hin, dass es inzwischen auch Dachziegel mit PV-Funktion gibt.

Auf Anregung von FWF-Stadträtin Constance Schwarzkopf-Streit wird die Baumkommission vor Ort prüfen, ob es möglich ist, die ihrer Meinung nach unansehnlichen Eichen beim alten Tennisplatz in Bettringen durch eine andere Bepflanzung zu ersetzen. Die Eichen störten zudem die Nutzung des Tennisplatzes. ⋌⋌⋌Wolfgang Fischer

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