Ein Hennahäusle im Lockdown-Modus

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Archivfoto: Hennahäusle Lindach.

Vereine Vorsitzender der Kleintierzüchter Lindach, Gerhard Stangl, blickt aufs vergangene Jahr zurück.

Schwäbisch Gmünd-Lindach. Weil der Kleintierzüchterverein Lindach erneut keine Jahreshauptversammlung abhalten konnte, blickt Vorsitzender Gerhard Stangl schriftlich aufs Jahr zurück. „Gleich Anfang Januar eine schockierende und für uns schwer zu begreifende Nachricht. Martha Funk, unser Vorstandsmitglied der Frauengruppe, ist nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Der Tod löste tiefe Traurigkeit und Mitgefühl im KTZV Lindach aus“, so Stangl.

Des Weiteren zog sich die Pandemie wie ein roter Faden durch das Vereinsjahr. Das Hennahäusle musste auch in einen Lockdown versetzt werden. Gerade das Zusammenkommen, was einen Verein ausmache, konnte nicht stattfinden.

„Im Mai 2021 mussten wir uns von unserem Gründungsmitglied Siegfried Schmolke verabschieden. Er ist im 88. Lebensjahr verstorben. Wir denken immer mit einem Lächeln an die vielen schöne Jahre mit ihm zurück“, so Stangl.

Ab Juni konnte der Verein das Hennahäusle wieder aufmachen. Dienstags zur gemütlichen Zusammenkunft, ein Mal pro Monat zum Freitagsessen und sonntags zum Frühschoppen. „Glücklich konnten wir uns schätzen, dass wir ab Juni alle Freitagsveranstaltungen abhalten konnten. Mein Dank gilt hier Tanja Weller und ihrem Team. Auch der Frühschoppen wurde sehr gut angenommen“, so Stangl.

Immer wieder mussten neue Hygienekonzepte erstellt werden. „Ich danke allen, die sich dadurch nicht abschrecken ließen und diese für den KTZV ausgearbeitet haben. So ist es uns gelungen, dass keine Corona-Infektion auf ein KTZV Event zurückzuführen ist“, betont Stangl.

Durch die sinkenden Inzidenzen konnte die Jugendgruppe im Juni einen Wochenendausflug nach Tripsdrill unternehmen. Rabiya Elser hat den Ausflug mit ihrem Team organisiert. Richtung Ende des Sommers waren die Inzidenzen wieder gestiegen so dass das Göckelesfest nur vereinsintern angeboten wurde. „Der Zuspruch war auch so enorm. Innerhalb kurzer Zeit waren wir ausverkauft“, erinnert sich Stangl. Kurz zuvor gab es noch ein Besen-Wochenende. „Gemeinsam konnten wir im Hennahäusle schöne Stunden verbringen.“

Die Zucht ruht

Bei den Züchtern und Tieren hatten die Lindacher trotz der abgesagten Ausstellungen einen stabilen Stand. Weiterhin sind Hasen, Ziegen, Gänse, Enten, Tauben und Hühner als Zuchttiere geführt. „Leider gab es keine Ausstellungen und somit ist die Zucht auch geruht“, bedauert Stangl. Leider seien einige Helfer für Feste und den Wirtschaftsbetrieb abgesprungen. „Wenn uns gemeinsam gelingt, dass wir uns von Corona nicht unterkriegen lassen und alle anpacken – gehen wir gestärkt aus der Situation raus“, betont der Vorsitzende.

Die Planungen für das nächste Jahr seien in vollem Gange. Ab 2. Januar plant der Verein Frühschoppen im Vereinsraum sowie die Freitagsessen. Auch das Hennahäusle sei für Veranstaltungen buchbar. Auch Nichtmitglieder seien willkommen.

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