Mit 50 steht die „Pusteblume“ gut da

+
Der Kindergarten Pusteblume in Degenfeld wird 50.

Seit einem halben Jahrhundert gibt es den Kindergarten in Degenfeld.Kinder, Ehemalige, Eltern und Erzieher feiern dieses Jubiläum gemeinsam und schwelgen zeitweise in Erinnerungen.

Schwäbisch Gmünd. Für seine 50 Jahre steht er gut da. Der Kindergarten in Degenfeld. Fast ist man geneigt zu sagen: „Er ist gut in Schuss.“ Immerhin präsentiert sich der Kindergarten mit hellen Räumen und einer jungen und modernen Bauweise. Nur eines ist über die Jahre nur teilweise gelungen: Die Einrichtung bekannter zu machen. Denn immer wieder bekommen die Erzieherinnen ein und dieselbe Frage gestellt: „Wo ist denn bei euch in Degenfeld eigentlich der Kindergarten?“ Doch auch diesbezüglich sind die Verantwortlichen nicht tatenlos geblieben: Gemeinsam mit den Kindern und der Unterstützung von Frank Schmitt haben sie ein Banner entworfen, welches nun gut sichtbar am Zaun des Kindergartens angebracht ist.

In Erinnerungen schwelgen

Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Einrichtung gab es für Besucherinnen und Besucher viel zu sehen und zu erleben. So boten beispielsweise Fotos von früher Anlass zu Gesprächen. Mehr noch: Einige Gäste schwelgten in Erinnerungen an die eigene Kindergartenzeit. Zusätzlich zu den historischen Fotos hatten sich die jetzigen Kindergartenkinder ihren Gästen jeweils mit einem Steckbrief vorgestellt. Und an den Wänden hingen Dokumentationen zu Projekten im Kindergarten so zum Beispiel das Hundertwasser-Projekt im Atelier.

Nach einem kleinen Rahmenprogramm der Kinder und einigen Grußworten konnten die Gäste bei strahlendem Sonnenschein die Bewirtung des Elternbeirats genießen. Mitmachaktionen für Kinder unter Anleitung von freiwilligen Helfern, den Degenfelder Kräuterfrauen, die Autorenlesung mit Anja Krüger und die Puppenbühne Maatzamba rundeten das Programm ab.

Trotz der bestehenden weiträumigen Umleitung über den Rechberg – der Furtlepass ist aktuell gesperrt – ließ es sich Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold und die Vertreterinnen des städtischen Amtes für Frühe Bildung, Regina Stöckle und Andrea Geiger, nicht nehmen, in Degenfeld vorbeizuschauen, um das Kindergarten-Jubiläum mitzufeiern.

Viel Geld investiert

Ein eigener Kindergarten in Degenfeld war 1971 Teil der Absprache bei der Eingemeindung Degenfelds nach Schwäbisch Gmünd. Die Einrichtung bietet Platz für 22 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die Öffnungszeiten sind von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Der Kindergarten befindet sich im ehemaligen Schulgebäude, Baujahre 1922. Und: Die Stadt hat in den vergangenen Jahre einiges in den Kindergarten investiert. So sind unter anderem die alten Tische und Stühle, Schränke und Regale durch neue Möbel ersetzt worden. Die Spielecken sind nun alle einsehbar und können jederzeit den Bedürfnissen der Kinder angepasst werden. Und der Rollenspiel-Bereich wurde in den Gruppenraum verlegt, wodurch ein großzügiges Atelier mit Forscherecke eingerichtet werden konnte. Zudem bekamen der Gruppenraum und die Holzdecken einen neuen Anstrich. Was die Kinder und vor allem die pädagogischen Fachkräfte aber am meisten freut, ist die neue Akustikdecke, die den Lärmpegel in der Einrichtung deutlich senkt und so den Alltag für alle angenehmer macht.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare