Mit anderen Augen durch die Stadt

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Jugendliche erleben einen besonderen Spaziergang durch die Stadt Gmünd.

Mithilfe einer App können Interessierte die Stadt Schwäbisch Gmünd aus einem anderen Blickwinkel erkunden.

Schwäbisch Gmünd. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich auf zu einem ganz besonderen Stadtspaziergang durch Schwäbisch Gmünd. Sie hörten in kleinen Gruppen über die App „Actionbound“ von Menschen auf der Flucht, ohne Wohnsitz oder mit wenig Geld.

Vorbereitet wurde diese Tour von Silke Weihing, Mitarbeiterin der katholischen Seelsorgeeinheit Gmünd-Mitte, Simone Dinse de Salas, Fortbildungsbeauftragte der Diözese Rottenburg Stuttgart, und Diana Lukas, Mitarbeiterin im Religionspädagogischen Institut (RPI). „Wir haben Menschen gesucht und gefunden, die Botschaften in ihren Herzen tragen, die mehr gehört werden sollten“, sagt Diana Lukas. Besonders wertvoll sei es, dass Menschen direkt zu Wort kommen. Beispielsweise erfährt man von einem Mitarbeiter von St. Elisabeth, welche unterschiedlichen Gründe Menschen in die Obdachlosigkeit führen können. Er wünscht sich von der Gesellschaft, dass jeder Mensch eine Chance bekommt und niemand vorschnell verurteilt wird.

Den eigenen Blickwinkel verändern, eigene Ansichten reflektieren und sich mit anderen austauschen – darauf zielt dieser Stadtrundgang. Die Bound „Gmünd mit anderen Augen“ kann von allen, die an der Stadt und ihren Menschen interessiert sind, gespielt werden, auch von Schulklassen, Jugend- oder Seniorengruppen. Die Informationen werden mit Denkaufgaben ergänzt und motivieren, genau hinzuschauen und hinzuhören.

Wer Lust hat, Gmünd auf diese besondere Weise zu erkunden, kann sich ganz einfach im RPI im Franziskaner melden und sich die App runterladen.

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