Mit und ohne Termin in drei Impfstraßen

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Impfstützpunkt jetzt auch im Gmünder Stadtgarten.
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Im Regionalen Impfstützpunkt im Gmünder Stadtgarten können sich nun täglich Menschen impfen lassen. Start mit technischen Problemen.

Schwäbisch Gmünd. Seit Samstag ist der Regionale Impfstützpunkt des Ostalbkreises im Leutzesaal des Gmünder Stadtgartens untergebracht. Bereits beim Start des täglichen Impfangebots am Dienstag vor einer Woche in der Schwerzerhalle habe die Stadtverwaltung angesichts der dortigen Enge den Umzug ins Congresszentrum angeboten, sagt Susanne Dietterle, Pressesprecherin des Landratsamts. Weil die Termine nicht ausgebucht waren, habe Landrat Dr. Joachim Bläse entschieden, dass es in Gmünd auch Impfungen ohne Termin geben soll, wie es im Impfstützpunkt in Aalen gehandhabt werde, berichtet Dietterle weiter. So wird nun in drei Impfstraßen geimpft, in zwei mit, in einer ohne Terminvereinbarung. Und zunächst etwas holprig. So habe es am Montag Probleme mit der Hard- und der Software gegeben und es habe ein Impfarzt gefehlt, darum seien Leute ohne Termin in die Reihen derer mit Termin "eingestreut" worden, sagt Dietterle. Am Dienstagvormittag habe sie erfahren, "dass das Ganze nun gut läuft".

Rund 380 Personen seien am Montag im Stadtgarten geimpft worden, davon rund 90 ohne Termin. Am Dienstag seien es 392 gewesen, davon 92 ohne Termin, das teile der ärztlicherKoordinator der Impfstützpunkte und Mobilen Impfteams, Peter Schmidt, mit. Insgesamt habe es sich überwiegend um Boosterimpfungen gehandelt, zwischen 15 und 20 Prozent seien Erstimpfungen gewesen.

Die Impfstützpunkte bekommen vom Bund überwiegend den Impfstoff von Moderna, wenig von Biontech geliefert, letzterer Impfstoff bleibe daher den unter 30-Jährigen vorbehalten, wie von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen, sagt Dietterle. Und betont: "Es reicht für jeden, der sich impfen lassen möchte." Es würden täglich rund 1000 Menschen an den vier Impfstützpunkten in Aalen, Ellwangen, Bopfingen und Gmünd geimpft, bis zu 1200 Impfungen könnten diese leisten. An Spitzentagen würden bis zu 4000 Menschen in den Regionalen Impfstützpunkten, von Mobilen Impfteams und in Arztpraxen im Ostalbkreis geimpft.

Neben Erst- und Zweitimpfung gibt es im Regionalen Impfzentrum auch die dritte, die Boosterimpfung. Die allerdings erst sechs Monate nach der Zweitimpfung, wie ebenfalls von der Stiko empfohlen. Wer sich über die städtische Internetseite einen Termin besorgt, liest dort auch, dass in Ausnahmefällen bereits fünf Monate nach der Zweitimpfung geboostert wird. Dies betreffe Menschen mit Vorerkrankungen und erhöhtem Risiko eines schweren Verlaufs im Fall einer Coronaerkrankung, sagt Dietterle. Jedoch seien die Impfteams angehalten, Menschen nicht wegzuschicken, die zwei Wochen vor Ablauf der sechs Monate kommen. Definitiv gilt: "Es entscheidet der Impfarzt", aber vor allem: "Es sollten sich immer noch mehr Menschen zur Erstimpfung aufraffen." Anja Müller

Termine und weitere Infos, auch zu Impfaktionen der Gmünder Ärzteschaft, auf der Webseite der Stadtverwaltung.

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