Nach 21 Jahren verlässt Dorothea Wülfing das HBG

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Abschied am HBG (v.l.n.r.): David Stephan, Laura Rodriguez Knödler, Dorothea Wülfing, Edina Fox und Amelie Schneider. ⋌Foto: privat

Die rührige Lehrerin geht in den Ruhestand. Auch weitere Lehrkräfte nehmen Abschied.

Schwäbisch Gmünd. „Alles zu meiner Zeit“ – mit diesem Motto macht sich Dorothea Wülfing auf ins Neuland des Ruhestands. Nach 21 Jahren verlässt die Lehrerin das Gmünder Hans-Baldung-Gymnasium (HBG).

Nach dem Studium und Referendariat in Hamburg arbeitete Dorothea Wülfing zunächst zwei Jahre in der Industrie und anschließend zwei Jahre in der Erwachsenenbildung, bevor sie die Gelegenheit ergriff, für zwei Jahre in den Auslandsschuldienst nach Bolivien und anschließend für weitere vier Jahre nach Peru zu gehen. Letztlich landete Wülfing in Schwäbisch Gmünd und unterrichtete am HBG die Fächer Englisch und Spanisch. Zudem baute sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Kornelia Baumann die Fachschaft Spanisch auf und organisierte einen Spanien-Schüleraustausch, zunächst mit Saragossa, später mit einer Schule in Barcelona.

Am HBG war Dorothea Wülfing über den Unterricht hinaus vielfältig tätig. Als Betreuerin der Praktikanten war sie es, die Jahr für Jahr den Lehramtsstudierenden bei ihren ersten schulischen Erfahrungen in der Lehrerrolle zur Seite stand und daran interessiert war, den Praktikanten das HBG und Schwäbisch Gmünd als Orte näher zu bringen, an denen man nicht nur arbeiten, sondern leben kann. Vor dem Hintergrund, das Zusammenleben der Schüler zu stärken und Natur sowie Kultur erlebbar zu machen, unternahm sie Schullandheimfahrten mit den fünften Klassen.

Neben Dorothea Wülfing verließen auch folgende Referendare am Ende ihrer Ausbildungszeit die Schule: Amelie Schneider, David Stephan, Edina Fox und Laura Rodriguez Knödler. Letztere bleibt dem HBG erhalten und unterrichtet ab dem kommenden Schuljahr Fächer Spanisch, Deutsch und Ethik. Lehrkräfte, die als Vertretungen ausgeholfen haben, werden im kommenden Schuljahr ebenfalls nicht mehr dabei sein. Es waren dies Thomas Schäfer in Deutsch und Französisch, Gudrun Latten in Bildender Kunst, Philipp Hertenstein in Spanisch und Französisch sowie Lydia Conde in Spanisch.

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