Neue Bauplätze für Familien als Ziel

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Neue Häuser in Hardtäcker V, weitere Erschließungen geplant.

Gmünd-Rechberg. Pandemiebedingt waren die Sitzungen der Ortschaftsräte im letzten Drittel 2021 immer wieder ausgefallen, da aktuelle Verordnungen sorgfältig ausgearbeitete Pläne zu Abstand und Hygiene über den Haufen warfen. Dennoch resümierte Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein: „Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten hat sich Rechberg als lebenswerte Gemeinde gezeigt.“ Gelobt wurde die aktive Nächsten- und Nachbarschaftshilfe. Als Erholungsort war Rechberg mit Burg und Wallfahrtskirche ein noch stärker besuchtes Ausflugsziel als in den Vorjahren.

Im Rückblick hob Anne Zeller-Klein unter anderem den Bau von sechs Generationenhäusern im Baugebiet „Hardtäcker V“ durch die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft mbH (VGW) hervor, Baubeginn in diesem Jahr. Die immer wieder verschobenen Arbeiten am Friedhof Rechberg für Neugestaltung und Baumurnengräber, der Antrag für die Sanierung des Bolzplatzes bei der Scherr-Grundschule sowie die Errichtung einer E-Ladesäule sind auf dem Plan vorgerückt.

Ehrungen

Roland und Angelika Stock wurden für ihre 30-jährige Betreuung der Kneipp- und Wassertretanlage auf dem Rehgebirge geehrt. Helmut Geiger, Stadt- und Ortschaftsrat, wurde die silberne Ehrennadel des Städtetages Baden-Württemberg verliehen. Er wurde zudem für über 20 Jahre Ehrenamt als Rechberger Ortschaftsrat geehrt.

Aufatmen bei immer wieder aufgeschobenen Tätigkeiten: Die große Dachsanierung auf Burg Rechberg, eine Ausschneideaktion und Säuberung der Burgmauer sowie die Planung der Bepflanzung des äußeren Burggrabens mit Obstbäumen wurden abgeschlossen.

Geschenke und Lob

Der Ort erhielt verschiedene Geschenke, wie das umfassende Werk „Germania“ des gebürtigen Johannes Scherr, das im Archiv des Rathauses eingesehen werden kann. Museumsleiter Dr. Max Tillmann überreichte Anne Zeller-Klein ein Ölgemälde von der Burg Rechberg. Ein weiteres Ereignis war die Buchvorstellung der 300-jährigen Familiengeschichte der Grafen von Rechberg durch Florian Setzen auf der Burg. Besonderes Lob galt der Scherr-Grundschule: Im großen Fenster sorgte ein von den Schülern gebastelter Adventskalender für vorweihnachtliche Freude.

Ziele für die nächsten Jahre

Zu den wichtigsten Zielen für 2022 und 2023 gehören die dringende Bereitstellung von Bauplätzen für junge Rechberger Familien im Hardtäcker VI, außerdem Baumurnengräber, Ruhebänke und -liegen an Aussichtspunkten, Sanierung des Spielplatzes am Schloßbühlweg sowie der Bau eines solchen für Hardtäcker V und VI. Der Grunderwerb für das Baugebiet Hardtäcker VI und die Erschließungsarbeiten für Straßenbeleuchtung in Hardtäcker V und Rohrackerweg sollen auch dieses Jahr abgeschlossen werden.

Zahlen zu Rechberg

Mit Stand November 2021 hatte Rechberg 1274 Einwohner, 29 Trauungen fanden im Standesamt und auf der Burg Rechberg statt. 38 Kinder besuchten die Scherr-Grundschule, 19 wurden in der Kernzeit, 12 Kleinkinder in der U3-Kita Sonnenschein und 33 im Katholischen Kindergarten St. Maria Rechberg betreut.
⋌Gise Kayser-Gantner

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