Neuer Vorstand bei den Wexhainern

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Wie sich die Situation auf dem Gasmarkt auf Waldstetter Kunden und öffentliche Einrichtungen auswirken könnte.

Die Wexhainer Narrenzunft blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. Julian Hirner und Anne Berger gaben ab, Felix Beyerle neuer stellvertretende Zunftmeister.

Gmünd - Rehnenhof/Wetzgau. Über 20 Mitglieder kamen im Gasthaus Adler in Mutlangen zusammen, um bei der Versammlung 2022 einen Teil der Wexhainer Vorstandschaft neu zu wählen. Der stellvertretende Zunftmeister Julian Hirner sowie Schriftführerin Anne Berger gaben aus zeitlichen Gründen ihr Amt im Vorstand der Narrenzunft ab.

Als neuer stellvertretender Zunftmeister wurde einstimmig Felix Beyerle gewählt. „Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit und meine neuen Aufgaben“, so Beyerle. Ebenfalls einstimmig wurde Anna-Lena Probst zur neuen Schriftführerin gewählt. Zunftmeister Robin Kucher bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Berger und Hirner: „Euer Engagement war für die Grundsteine der Narrenzunft essenziell“. Als neue Kassenprüfer wurden Benedikt Kohout und Jonas Herrmann gewählt.

Bevor der Vorstand seine Geschäftsberichte über das vergangene Jahr vorbrachte, wurde der Verstorbenen gedacht, im Besonderen Charlotte Schmid, die schon vor der Vereinsgründung hinter der Idee einer Narrenzunft stand und diese unterstützte. Der Verein werde ihr ein ehrendes Andenken halten.

Besondere Saison

Trotz Pandemie konnte auf ein ereignisreiches Jahr 2021 und auf eine besondere Saison 2021/ 2022 zurückgeblickt werden. Insgesamt stehe der junge Verein aktuell bei 50 Mitgliedern, über 30 davon seien aktiv, stellte der Vorstand fest. Die Mitgliederzahlen würden stetig steigen. Grund dafür seien die vielen Aktionen der Narrenzunft. Eine normale Fasnetsaison habe nicht gefeiert werden können. Dennoch: „Die Pandemie schränkte uns zwar ein, aber sie brachte uns auch auf neue Ideen“, so Zunftmeister Robin Kucher. Liebevoll wurden etwa Päckchen für die „Fasnet dahoim“ gepackt und an über 50 Haushalte im Ostalbkreis verteilt. Auch um die Kleinsten kümmerte sich die Narrenzunft und stürmte den Kindergarten St. Koloman sowie die Grundschule.

Am Zweiten Digitalen Narrensprung nahmen über 25 Zünfte aus ganz Baden-Württemberg und Bayern teil, ein Erfolg für die junge Narrenzunft. Robin Kucher betont: „Wir können stolz sein, was wir in dieser Saison geschafft haben“.

Das Geschäftsjahr 2021 brachte einen Ausflug zum Minigolf, Stadtteilputzeten und Marktstände auf dem Rehnenhofer Wochenmarkt - das sind nur einige Beispiele für die gemeinschaftlichen Aktivitäten. Durch die Marktstände wie auch die Bewirtung beim Mutlanger Dorfsommer wurde die Vereinskasse trotz Pandemie gefüllt. Schatzmeister Jonas Lieb stellte die erfreulichen Finanzen der Versammlung vor. Die Vereinsmitglieder entlasteten den Vorstand nach den Geschäfts- und Finanzberichten einstimmig.

Einsatz für Dorfgemeinschaft

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Spende in Höhe von 500 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus im Himmelsgarten. „Ein wichtiges Projekt für unser Dorf“, betonte der Zunftmeister. Für den jungen Verein sei es eine beachtliche Summe, „aber mit unserer Spende wollen wir zeigen: Wir stehen hinter diesem Projekt – und hinter unserem Dorf“, so Kucher weiter.

Auch in Zukunft möchte sich der Verein für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Es sollen verschiedene Veranstaltungen, wie das „Wefzg rauslassa“ oder der Nachtnarrensprung in Rehnenhof-Wetzgau gefeiert werden. Weiter soll es Aktionen wie den Kindergarten- und Schulsturm geben. Die Narrenzunft will so die Fasnet im Dorf weiter etablieren. „Fasnet bringt Menschen zusammen“ heiße die Devise der Vorstandschaft, umso wichtiger sei es, Fasnet für Rehnenhof-Wetzgau zu gestalten.

Für eben diese Veranstaltungen wurden auf der Versammlung Planungsausschüsse gegründet, die sich intensiver damit beschäftigen werden. „2023 wird unser Jahr“, blickt Zunftmeister Robin Kucher hoffnungsvoll in die Zukunft. Von Seiten der Narrenzunft sei die Motivation auf die neue Saison hoch, die Ideen sprössen.

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