Nur noch Einzelzimmer, neue Tagespflege

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Auf dem Bild (v.l.): Leiterin Sonja Gillich, Jörg Allgayer (Vinzenz von Paul gGmbH),: Christina Jakob (Kreisbau Ostalb), Georg Ruf (Vorstand Kreisbau Ostalb), Norbert Hahn (Bauleiter).

Umbau des Seniorenzentrums Haus Deinbach ist abgeschlossen.

Schwäbisch Gmünd. Der Umbau des Seniorenzentrums Haus Deinbach ist geschafft. Bei einer gemeinsamen Begehung zogen die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG und die Vinzenz von Paul gGmbH ein positives Fazit.

Den Umbau hatten geänderte Vorschriften in der Landesheimbauverordnung nötig gemacht. Die Kreisbau Ostalb eG als Bauträger, Verwalter und Eigentümer und die Vinzenz von Paul gGmbH als Betreiber nahmen das zum Anlass, um gemeinsam in eine umfassende Neugestaltung im Innenbereich zu investieren. So wurden nicht nur die Bewohnerzimmer vergrößert und an die Vorgaben angepasst, sondern auch drei Wohnküchen eingebaut und Platz für die neu eingerichtete integrierte Tagespflege geschaffen. Außerdem wurden alle Doppelzimmer in großzügige Einzelzimmer umgebaut. „Wir haben Maßstäbe gesetzt und damit wieder auf lange Zeit ein betriebssicheres Haus“, zeigte sich Georg Ruf, Vorstand der Kreisbaugenossenschaft Ostalb, zufrieden.

Bauarbeiten mit Extra-Eingang

Der Startschuss für die Umbauarbeiten im Haus Deinbach fiel schon zum Jahresbeginn 2020; wegen der Corona-Pandemie konnte der Umbau allerdings nicht ganz nach dem ursprünglichen Zeitplan realisiert werden. Bei der Umsetzung der Maßnahmen bei laufendem Betrieb mussten auch die Bewohner besonders geschützt werden, so dass beispielsweise provisorische Zugänge für Handwerker geschaffen wurden, um Kontakte mit den Bewohnern zu vermeiden. Trotz der Herausforderungen konnten die kalkulierten Baukosten eingehalten werden. „Das Haus Deinbach ist eine der Sonderimmobilien unserer Genossenschaft – und bei diesen stehen die Nachhaltigkeit und der soziale Nutzungsaspekt im Vordergrund“, so Georg Ruf.

Auch Jörg Allgayer, Geschäftsführer der Vinzenz von Paul gGmbH, fand den Umbau „gut erledigt“. Bauleiter Norbert Hahn vom Architekturbüro Ripberger habe in enger Abstimmung mit Christina Jakob von der Kreisbau und Christian Merger von der Vinzenz von Paul gGmbH ganze Arbeit geleistet.

Allgayer betonte, dass der Umbau im Haus Deinbach die Voraussetzungen für einen ganzheitlichen, zukunftsweisenden Ansatz in der Pflege geschaffen habe. „Im Hausgemeinschaftsmodell leben die Bewohner in überschaubaren, familiären Wohngruppen. Das Herzstück bilden die großzügigen offenen Wohnküchen“, erläutert er. „Dort wird täglich mit den Bewohnern frisch gekocht und dort spielt sich der Großteil des Gemeinschaftslebens ab.“ Damit wolle man, so Allgayer, möglichst nahe am gewohnten Alltag der pflegebedürftigen Menschen bleiben. Die Leiterin der Einrichtung, Sonja Gillich, konnte bereits die ersten beiden Gäste in der Tagespflege begrüßen. „Unser Angebot gilt an sieben Tagen in der Woche zu sehr flexiblen Zeiten. So können wir pflegende Angehörige wirklich entlasten“, freute sie sich über die neuen Möglichkeiten.

Seit 2007 in Betrieb

Seit der Einweihung im Jahr 2007 bietet das Haus Deinbach Senioren ein Zuhause. Anfang 2014 wurde das Seniorenzentrum mit den aktuell 42 Dauer- und drei Tagespflegeplätzen an die Vinzenz von Paul gGmbH als Betreiber übergeben.

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