Ohne Nachweis kommt keiner ins Freibad

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An diesem Samstag beginnt im Gmünder Bud-Spencer-Bad die neue Saison.

In zwei Schichten, nur mit negativem Corona-Test und teurer: Am Samstag beginnt die Saison.

Schwäbisch Gmünd. Bis zu 500 Badegäste dürfen rein, jeder muss getestet, geimpft oder genesen sein, und es gibt wieder zwei Schichten: An diesem Samstag beginnt im Gmünder Bud-Spencer-Bad die neue Saison – die unter 100 gesunkene Corona-Inzidenz macht es möglich.

Das Bettringer Freibad öffnet zwei Tage später, am kommenden Montag geht es dort los. Bis zu 160 Besucher sind in Bettringen erlaubt, im Gmünder Bad dürfen maximal 500 Badegäste gleichzeitig sein. Die Zahl ergibt sich aus der Vorgabe der Corona-Verordnung, nach der pro Badegast 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. In Gmünd hat man als Besucher den Vorteil, dass direkt vor dem Eingang ein Testzentrum zur Verfügung steht - allerdings erst ab dem kommenden Montag.

Die Bäderbetriebe greifen auf die Erfahrungen von 2020 zurück, vieles bleibt unverändert. „Wir verwenden dasselbe Buchungssystem wie im vergangenen Jahr“, sagt Bäderbetriebsleiter Thomas Vetter.

Drei Tage im Voraus buchen

Auch in diesem Jahr sollten die Kunden Eintrittskarten im Voraus online bestellen. Das System wird an diesem Donnerstag ab 10 Uhr freigeschaltet. Zunächst können Karten bis zu drei Tage im Voraus gebucht werden.

Auch der im letzten Jahr eingeführte Zwei-Schicht-Betrieb wird in beiden Bädern beibehalten. In Gmünd dauert die erste Schicht von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr, die zweite Schicht, bei der die Leute bis Badeschluss bleiben dürfen, wird in zwei Etappen eingelassen, 250 Gäste um 12 Uhr, 250 um 12.30 Uhr. Damit sollen Warteschlangen vermieden werden.

In beiden Bädern kann ab 17 Uhr ein vergünstigter Abendtarif gebucht werden. Auch die Frühsportler kommen wieder zum Zug: „Auf das traditionelle Frühschwimmen im Bud-Spencer-Bad kann sich jeder freuen“, sagt Peter Ernst, der Geschäftsführer der Bäderbetriebe. Jeden Donnerstag wird das Gmünder Bad schon um 6.30 Uhr statt um 7.30 Uhr geöffnet.

Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für die Nachmittagsschicht im Bud-Bad bezahlt ein Erwachsener nun 5,20 Euro, im Vorjahr waren es 4,70 Euro. Der Grund liege in allgemeinen Preissteigerungen, so begründet das Thomas Vetter. „Personalkosten und Energie werden jedes Jahr teurer.“ Wer mit der Vormittagsschicht zufrieden ist, bezahlt je nach Kategorie nur die Hälfte bis zwei Drittel des Nachmittagspreises. Ermäßigungen gibt es für Stadtwerke-Kunden und Begünstigte. Saisonkarten wird es auch in diesem Jahr nicht geben.

Mit dem Start am kommenden Samstag beginnt die Freibad-Saison in Gmünd knapp drei Wochen nach dem geplanten Öffnungstermin 10. Mai, aber noch früher als im vergangenen Jahr: Damals hatte die Corona-Pandemie den Start noch länger verzögert, am 6. Juni war damals erster Badetag - übrigens bei 15 Grad Außentemperatur.

Irgendwann mehr Badegäste?

2020 wurde die maximal erlaubte Zahl der Badegäste ab 1. Juli auf 750 Leute pro Schicht hochgesetzt, weil von da ab eine neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg galt. Ähnliches ist in diesem Jahr auch denkbar. Thomas Vetter: „Nach dem Stufenplan der Landesregierung wären das ab Stufe 3 dann 10 Quadratmeter je Badegast.“

Info und Buchung: www.gmuender-baeder.de

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