Olympische Spiele auf dem Ziegerhof

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Beim großen Ringkampf galt es, dem Gegner einen Luftballon am Gewand kaputt zu machen. Foto: HOJ
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Mit einem Sondertag biegt die Ziegerhof-Freizeit der Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau auf die Zielgerade ein. Was auf dem Gelände bei Reitprechts geboten war.

Schwäbisch Gmünd-Reitprechts

Am vorletzten Tag der Ziegerhof-Freizeit der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau zeigten sich die Götter dann doch etwas unwillig. Nach sechs Wochen Sonnenschein sorgte der Göttervater Zeus doch noch für Regen. Und Zeus musste es gewesen sein, denn während der diesjährigen Sommerfreizeit tauchen die 111 Kinder und ihre 44 Betreuer ein in die griechische Antike.

Am Donnerstag standen die Betreuer der Campkinder bei den ersten olympischen Ziegerhof-Spielen im Vordergrund. Die Häuser Korinth, Ephesus, Phillipi und Thessaloniki schickten jeweils zwei „Gladiatoren“ in die Spiele, um einen Platz auf dem Olymp zu erkämpfen. Ein lauter Gong eröffnete die Spiele. Die Kämpfe der „Gottheiten“ wurden von Robin Kucher, der sich die Lagerleitung mit Pauline Glania sowie Martina und Daniel Grimm teilt, moderiert.

Beim großen Ringkampf galt es, dem Gegner einen Luftballon am Gewand zu zerstören. Zudem gab es Kämpfe zwischen den Morpheus-Brüdern Felix und Moritz. Und auch die Geschwister Emma und Erik rangen miteinander.

Beim Speerwurf mit einem Schaschlikspieß hielten die „stählernen Athletenkörper“ den von den Göttern gesandten Regenguss aus. Erik versenkte seinen „Speer“ zwar zunächst kurz vor den eigenen Füßen, konnte aber in den weiteren Würfen Boden gut machen und den Sieg für Thessaloniki erringen. Das Wagenrennen durch die Arena steigerte die Spannung weiter. „Gaul“ Emma stürzte, der Veterinär stellt später nur leichte Verletzungen fest und wieder setzt sich Erik „der Halbstarke“ durch.

Der „göttliche Richie“

Zur Halbzeit stieg Oberbürgermeister Richard Arnold von seinem Olymp herunter, um die Athleten zu begrüßen – lediglich seine Aussage über den bevorstehenden Schulbeginn am Montag dämpfte kurzzeitig die Stimmung. Der „göttliche Richie“ verfolgte sodann den Marathonlauf, der als Staffellauf durch die Arena führte. Henni nahm den Platz für die verletzte Emma ein – der „flüssige Segen“ von oben erschwerte die Disziplin. Am Ende konnten Erik und Niklas als Sieger neben Herkules ihren Platz auf dem Olymp einnehmen. Felix und Mia erreichten jeweils Platz zwei. Auf dem dritten Platz folgen Leonell, Emma und Henni und auf Rang vier Dritte, Moritz und Leonie.

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