Ostalb-Städte punkten bei Fachkräften

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Die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd zum dritten Mal erfolgreich beim IHK-Audit.

Aalen/Ellwangen. Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ stellten sich die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd bereits zum dritten Mal erfolgreich dem IHK-Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“. Auch die nächsten fünf Jahre können die Städte mit dieser Auszeichnung werben. Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd haben im Bereich der Willkommenskultur nochmals deutlich zugelegt und verteidigen damit die Position am Markt für Fach- und Führungskräfte in Deutschland.

Bei der Wahl des Wohnorts spielt nicht nur der Job eine Rolle; auch das Lebensumfeld ist ausschlaggebend. Die IHK Ostwürttemberg unterstützt die Städte und Gemeinden in der Region deshalb mit dem Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“, um beim Service für Zugezogene noch besser zu werden.

Für Aalens OB Thilo Rentschler wurden die vielfältigen Anstrengungen der Stadt durch die Re-Auditierung bestätigt und honoriert. Die aufgewertete Stabsstelle „Demografischer Wandel, Integration und Chancengleichheit“ trage inzwischen mit ihren vielseitigen Aktivitäten neben der städtischen Wirtschaftsförderung sehr zu einer positiven Willkommenskultur bei Arbeitskräften bei.

Besonders positiv ist im Audit das gemeinsame Engagement von Stadt und Hochschule Aalen zur Begrüßung neuer Studierender aufgefallen. In Aalen leben knapp 6000 Studierende. Zur Attraktivitätssteigerung für Fach- und Führungskräfte haben auch die positive Hochschul- sowie Stadtentwicklung generell beigetragen. Anvisierte Ziele für die Zukunft sind beispielsweise die Neuauflage eines Willkommenspaketes und die Umsetzung einer Kindertagesstätte am Waldcampus der Hochschule mit Fremdsprachenangebot. Zudem wurde 2020 mit städtischer Unterstützung das Welcome Center Ostwürttemberg etabliert, das als weitere Anlaufstelle für Fach- und Führungskräfte fungiert.

Auch Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher ist stolz auf den Erfolg, denn alle in 2016 gesetzten Ziele wurden erfolgreich umgesetzt. Positiv aufgefallen ist die enge Verbindung zur Wirtschaft, allein schon durch Kooperationen bei Kindergärten, Ausbildungsmessen oder bei der Gewinnung neuer Mitarbeitender. Zudem zeigt sich das Profil des ausgeprägten Bildungsstandortes,. In den nächsten Jahren soll das strategische Konzept zur Gewinnung von Fachkräften fortgeschrieben und ein Verein zur Hochschulansiedlung gegründet werden.

„Der Auditierungsprozess ist ein hervorragendes Instrument für Kommunen, um ihre strategischen Prozesse zu überprüfen, und gezielt weiterzuentwickeln“, so Thorsten Drescher, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg. Durchgeführt wurde der Prozess im Auftrag der IHK Ostwürttemberg von Alexander Seiz, Agentur Kohl und Partner.

Für den Schwäbisch Gmünder Wirtschaftsförderer Alexander Groll bestätigte sich im Audit, wie gut die Stadt Schwäbisch Gmünd inzwischen auf die Aufnahme ausländischer Mitbürger eingestellt ist. Zusätzlich habe sich die Stadt in den letzten Jahren verstärkt der Verbesserung der Lebensqualität gewidmet. Ziele für die Zukunft seien die Umsetzung des digitalen Bürgerservice „Uschi und Schorsch“ für kommunale Dienstleistungen und die Breitbandversorgung bisher „Weißer Flecken“.

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