Pädagogen reflektieren Arbeit

Erstes kindheitspädagogisches Werkstattgespräch widmet sich der „Ethik pädagogischer Beziehungen“.

Schwäbisch Gmünd. „Reflexion pädagogischer Arbeit ist wichtig für die Begleitung von Kindern, ebenso der Austausch über den Tellerrand hinaus, der dies unterstützt“, so das Resümee des ersten kindheitspädagogischen Werkstattgespräches zur Ethik pädagogischer Beziehungen an der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd. Pädagogische Fachkräfte, Studierende und WissenschaftlerInnen diskutierten unter anderem, dass Kinder wertschätzende und wohlwollende Erwachsene brauchen, damit sie sich gut entwickeln und gut lernen können.

Viele pädagogische Fachkräfte realisieren alltäglich genügend gute pädagogische Beziehungen. Zugleich lassen sich auf allen Bildungsstufen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen oftmals auch verletzende Interaktionen beobachten.

Als Impuls dienten die Reckahner Reflexionen, Leitlinien, die beschreiben, wodurch sich gute Beziehungen in pädagogischen Situationen auszeichnen. Am Ende der facettenreichen Diskussionen stand das ermutigende Fazit, dass die Grundhaltung, die pädagogische Fachkräfte mitbringen – nämlich Offenheit und der Wunsch, den anderen zu verstehen – im Alltag kindorientiertes Verhalten unterstützt. Außerdem hielten die Teilnehmenden übereinstimmend fest, dass Prozesse wie Reflexion, Erfahrungsaustausch und Teamsitzungen wichtige Chancen darstellen können, um verletzende pädagogische Interaktionen zu vermeiden.

Das erste Werkstattgespräch unter der Moderation von Dr. Uta Fuhrmeister, Leiterin des kindheitspädagogischen Praxisamts der PH, und Christiane Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZQM, knüpfte an die Fachtagung „Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung in Familien und pädagogischen Einrichtungen“ im April an. Das Format der Werkstattgespräche wird fortgeführt.

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