Pflanz-Projekt braucht Landeshilfe

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Landtagspräsidentin Muhterem Aras (l.) besucht die Ehrenamtlichen des Suppensterns im Landschaftspark. ⋌Foto: privat

Landtagspräsidentin Muhterem Aras besucht den Suppenstern im Himmelsgarten. Was sie dort alles erfährt und warum die Verantwortlichen sie um finanzielle Unterstützung gebeten haben.

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau

Wie geht es weiter mit dem Suppenstern im Himmelsgarten?

Das Projekt ist einst im Zuge der Landesgartenschau ins Leben gerufen und durch die Baden-Württemberg-Stiftung finanziell unterstützt worden. Da diese Förderung allerdings nur zeitlich begrenzt war und keine weitere finanzielle Unterstützung zu erwarten ist, liegt die Finanzierung aktuell bei der Stadt Schwäbisch Gmünd. Derzeit versucht die Stadtverwaltung – gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Martina Häusler (Grüne) und Tim Bückner (CDU) – eine dauerhafte Finanzierung auf den Weg zu bringen.

Der Wunsch, das Projekt fortsetzen zu dürfen, ist da. Wie sehr die Verantwortlichen dahinter stehen, davon durfte sich nun auch Landtagspräsidentin Muhterem Aras ein Bild machen. Während ihres Besuchs in Schwäbisch Gmünd schaute die Politikerin auch im Landschaftspark bei Wetzgau vorbei und wurde dort von Ortsvorsteher Johannes Weiß über die Funktion und die Bedeutung des Suppensterns aufgeklärt. Der Suppenstern sei „ein nachhaltiger Lernort“ für Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen. Jahr für Jahr werde dort zahlreichen Kindern beigebracht. wie Gemüse und Obst angebaut, verarbeitet und schließlich verkostet wird. Wie dies im Normalfall abläuft, darüber informierte Margret Schnürle-Baier. Sie leitet den Suppenstern - mit tatkräftiger Unterstützung der Landfrauen, die sich regelmäßig ehrenamtlich einbringen.

Auch Prof. Dr. Claudia Vorst, Rektorin der Pädagogischen Hochschule (PH) warb im Beisein der Landtagspräsidentin für einen Erhalt des Suppensterns. Sie erklärte, dass die Kooperation zwischen Hochschule und dem Suppenstern notwendig sei, um die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu fördern und umzusetzen. Theorie und Praxis könnten hier durch viele Seminare mit den Studierenden verbunden werden.

Damit der Suppenstern im Himmelsgarten weiterhin erhalten bleiben kann, seien 50 000 bis 100 000 Euro pro Jahr notwendig. Geld, das die Stadt Schwäbisch Gmünd allerdings auf Dauer nicht aufbringen könne, informierten die Verantwortlichen im Gespräch. Die Stadt und der Suppenstern seien daher auf die Förderung des Landes angewiesen, gaben Weiß und Schnürle-Baier der Landtagspräsidentin Muhterem Aras mit auf den Weg.

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