über die große Aufgabe Revitalisierung

Qualität und Tempo für die Innenstadt

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Bernd Müller

Einst gab's im Woha fast alles: Hosenknöpfe, Bratpfannen,Vorhangstoffe. 2021 steht der leerstehende Woha für Hoffnung, nicht weniger als die „Revitalisierung der Innenstadt nach Corona“ (O-Ton OB Arnold) soll gelingen. Großes Wort, eine riesige Aufgabe.

In die 1a-Lage am Marktplatz, den vorderen Bereich des Woha, muss Qualität: Angebote, die Publikumsmagnete sind.

Etwa eine Markthalle, wie sie in Bremerhaven statt des früheren Kaufhofs angedacht ist. Jahrelang Zeit hat Gmünds Handel nicht. Es muss schnell vorwärts gehen mit dem Areal. Was auch nicht geht: Bloß warten, bis dann die Initialzündung Woha kommt.

Tempo ist gefragt, überall: Die Stadt muss weiter am Thema Parkgebühren dranbleiben, muss Lust machen, mit dem Rad oder dem Bus in die Stadt zu fahren. Und der Handel muss Gas geben, muss das Neue tun und das Alte verbessern: durch Verzahnung von stationär und online, um für die Kunden die Vorteile beider Wege zu bündeln.Und: Jammern hilft nicht, genau so auf andere warten oder zeigen. Es gibt immer noch Händler in Gmünd, die meckern – aber gar nicht im HGV mitarbeiten.

Ganz wichtig: der menschliche Faktor. Ja, es gibt solche und solche, auch beim Verkaufspersonal. Auch da gibt es Luft nach oben; guter Service ist ein Muss. Bei alten Platzhirsch-Attitüden in Geschäften bleibt der klickaffine Kunde beim nächsten Mal weg. Statt „Das müssten wir aber erst bestellen …“ muss es heißen: „Das liefern wir Ihnen selbstverständlich!“
Bernd Müller

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