Hoher Schaden bei Brand eines Wohnhauses in Rechberg

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Die Feuerwehr war im Einsatz.

70 Feuerwehrleute aus der Innenstadt, Rechberg und Straßdorf waren im Einsatz. Bewohner waren zur Zeit des Brandes nicht in dem Mehrfamilienhaus.

Schwäbisch Gmünd-Rechberg.  In einem Mehrfamilienhaus  in Rechberg ist in der Nacht zum Freitag ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Abteilungen Rechberg, Straßdorf und Innenstadt der Gmünder Feuerwehr waren mit 70 Kräften im Einsatz, vorsorglich waren zehn Mitarbeiter des Gmünder Deutschen Roten Kreuzes vor Ort. Denn eine Zeit lang war nicht klar, ob sich Personen im Haus befinden. Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

Der Brand in der Rechberger Grünenbergstraße wurde um 0.15 Uhr gemeldet, sagt Gmünds stellvertretender Feuerwehrkommandant Ralf Schamberger. Als die Feuerwehrleute in der Grünenbergstraße eintrafen, sei das zweite Stockwerk bereits in Flammen gestanden. Da nicht klar war, ob Personen im Haus sind, habe die Feuerwehr das Haus zunächst durchsucht und gleichzeitig mit dem Löschen begonnen. Nach einer Stunde sei das Feuer gelöscht gewesen, sagt Schamberger. Aktuell ist eine Brandwache mit vier Kameraden der Rechberger Feuerwehr vor Ort, um ein mögliches erneutes Ausbrechen des Feuers sofort wieder zu ersticken.

"Das Haus war leer", sagt der Leiter des Gmünder Ordnungsamtes, Gerd Hägele, der den Brandort am frühen Vormittag aufgesucht hat. In dem Mehrfamilienhaus wohnen zwei Familien. Eine Familie bewohnt das Erdgeschoss, sie befindet sich zurzeit im Urlaub. Sie sei zwischenzeitlich informiert, sagt Hägele. Auf den weiteren Etagen wohnt eine Frau mit zwei Kindern. Auch sie waren nicht im Haus. Die Stadt sei mit den betroffenen Familien in Kontakt und stimme sich ab, ob Hilfe bei einer Unterkunft nötig ist. Denn weder das Erdgeschoss noch die weiteren Stockwerke seien aktuell bewohnbar. Wenn Bedarf bestehe, werde die Stadt eine Lösung finden, sagt Hägele, der auch mit Rechbergs Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein in Kontakt ist.

Auch die Polizei befand sich mit mehreren Besatzungen vor Ort und sperrte den Bereich ab. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache, sagt Polizeisprecher Holger Bienert. Dazu sind seit 8.30 Uhr Kripobeamte und Kriminaltechniker vor Ort. Diese Ermittlungen werden im Laufe der nächsten Tage fortgeführt. Die Höhe des Schadens sei aktuell noch schwer zu schätzen, sie befinde sich aber im sechsstelligen Bereich, sagt Bienert. Michael Länge

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