„Sein Herz schlägt für Rechberg“

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Ortsvorstherin Anne Zeller-Klein, Gabriele und Helmut Geiger und Gmünds OB Richard Arnold

Helmut Geiger erhält für kommunalpolitisches Engagement die Verdienstnadel des Städtetags.

Schwäbisch Gmünd-Rechberg. Zu einem festlichen und besonderen Tagesordnungspunkt konnte die Rechberger Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein am Montag auf der Sitzung des Ortschaftsrates als Ehrengäste den Rechberger Kommunalpolitiker Helmut Geiger und seine Frau Gabriele begrüßen. Die Ehrung des langjährigen Mitglied des Ortschaftsrates sei „schon lange überfällig“, pandemiebedingt musste der Termin für die Ehrung immer wieder verschoben werden.

Er habe einen besonderen Wert darauf gelegt, die Ehrung persönlich vorzunehmen, bekräftigte Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold in seiner Laudatio. Das Verdienstabzeichen des Städtetags Baden-Württemberg könne an Geiger in dreifacher Sicht vergeben werden. Seit 1999 und somit über 20 Jahre gehört der Geehrte dem Ortschaftsrat an und ist seit 2014 der Stellvertreter der Ortsvorsteherin. 2019 trat Geiger dem Gmünder Gemeinderat bei.

In Rechberg habe Geiger seine „sportliche Heimat“ und ist seit 1985 aktiv in der Vereinsarbeit des TSGV Rechberg tätig. Der Abteilung Fußball stand Geiger 30 Jahre als Abteilungsleiter vor. Diese Leistung wurde durch die Arbeit im Ortschaftsrat ergänzt. Für seinen Wohnort Hinterweiler hat sich Geiger immer sehr engagiert, Themen wie Recht und Ordnung konnte er als Polizeibeamter, mit großer Kompetenz begleiten meinte Arnold, der anschließend dem Ortschaftsrat die silberne Verdienstmedaille des Städtetags Baden-Württemberg ans Revers heftete. Die Verleihungsurkunde, datiert auf Oktober 2019 und unterzeichnet vom Präsidenten Dr. Peter Kurz, konnte so mit zwei Jahren Verspätung an den Empfänger übergebenwerden. Oberbürgermeister und Ortsvorsteherin richteten ihren Dank auch an Ehefrau Gabriele Geiger, die ihrem Mann „stets den Rücken frei gehalten hat“. Er habe seine Tätigkeit im Ortschaftsrat mit den für Rechberg wichtigen Themen immer gerne ausgeführt, meinte Geiger, der sich zufrieden zeigte an wichtigen Beschlüssen wie Feuerwehrneubau, Neubaugebiete und Sportanlage beteiligt gewesen zusein. Als Ortschaftsrat habe er aber auch Niederlagen einstecken müssen, meinte Geiger und erinnerte an die Brachfläche „Rad“, die seinerzeit nicht von der Stadt erworben wurde und somit die Ortsentwicklung nicht in vollem Umfang vorangetrieben werden konnte. „Sein Herz schlägt für Rechberg“, lobte die Ortsvorsteherin zum Schluss. aro

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