Was tun mit dem Rechberger Spielplatz?

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Spielplatz am Schlossbühl
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Gremium beschäftigt sich mit den verschiedenen Alternativen.

Gmünd-Rechberg. Im Neubaugebiet Hartäcker V geht es an die Umsetzung der Anlage des Spielplatzes an der Hans-Bader-Straße. Das wurde auf der Sitzung des Ortschaftsrats mit sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen. Die 900 Quadratmeter große Fläche im Bebauungsplan soll bis Ende 2022 zum attraktiven Spielplatz werden. Zeno Bouillon, Leiter des Garten- und Friedhofsamts, stellte in seiner Präsentation in der Gemeindehalle den Entwurf zur Abstimmung vor. Ein U3-Spielgerät-Ensemble in Form eines „Kaufladens“ ist direkt neben dem Eingang mit selbstschließendem Tor und einer Sitzgruppe platziert. Eine Besonderheit in Gmünd wird die geplante Doppelschaukel mit zwei Sitzen, davon einer ein Eltern-Kind-Sitz.

Sorgenkind Spielplatz

Etwas weiter unten im Spielfeld ein großer Spielturm als Multispielgerät mit einer Fallhöhe bis zu 1,70 Metern. Des Weiteren ein Balancierparcours mit einer maximalen Fallhöhe von 2,10 Metern. Alles von großzügigen Rasenflächen umgeben. Bäume und Büsche unterteilen den Spielplatz in Spielräume und sorgen für Schatten. Die Umfassung besteht auf einer Seite aus einer Anwohnerhecke, sonst aus einem Stabgitterzaun mit 1,20 Metern Höhe, mit wildem Wein begrünt. Außerdem ist ein Pflegetor vorgesehen, das die Zufahrt für Wagen und Maschinen für notwendige Pflegemaßnahmen erleichtert. Die Investition für die Neuanlage des Spielplatzes ist im Doppelhaushalt 2022/2023 mit 170.000 Euro eingestellt.

Ein Sorgenkind der Gemeinde ist der Spielplatz in der Nähe der Burgruine. Am Burgwall liegt der Schloßbühlspielplatz, der schwer in die Jahre gekommen ist. Schon lange wird die Erneuerung angemahnt, denn alles ist sehr renovierungsbedürftig. Für die Arbeiten am 768 Quadratmeter großen Platz sind 50 000 Euro eingestellt, so Bouillon. Es wurden vom Garten- und Friedhofsamt drei Varianten für die Gestaltung vorgestellt. Eine könnte alle Wünsche für einen attraktiven Spielplatz erfüllen. Doch die Kosten sind zu hoch. So entschied sich der Ortschaftsrat mit sechs Stimmen dafür, die notwendigsten Arbeiten erledigen zu lassen, innerhalb des gesetzten Kostenrahmens.

Es werden die Knüppelstufen erneuert, das Gelände modelliert, der Hang gestützt, zwei Sonnenliegen zum Genießen der Aussicht aufgestellt. Die Rutsche wird erneuert, allerdings kein neues Spielgerät angeschafft. Die Pflanzung von Büschen und Blühern wird zusätzlich für einen gepflegteren Eindruck sorgen.

Mehr Geld im Haushaltsplan

Damit soll aber die Erneuerung des Spielplatzes nicht abgeschlossen sein. Zeno Bouillons Vorstellung der dritten Variante mit einem großen Spielgerät mit Türmen und Seilstegen begeisterte die Ortschaftsrätinnen und -räte. Sie wird in die nächste Haushaltsplanung mitgenommen, denn man ist sich einig darin, der Spielplatz unter der Burg soll für den Ausflugsort Rechberg attraktiver gestaltet sein. Der Anfang wird in diesem Haushaltsjahr gemacht, die notwendigen weiteren 60 000 Euro sollen dann im neuen Haushaltsplan eingestellt werden, damit die Umsetzung zeitnah geschehen kann.

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