Scheffold: ein Erfolg

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Abgeordneter lobt Einigung – jetzt den Standort voranbringen.

Schwäbisch Gmünd. Auch wenn es wie ein Kahlschlag klinge, wenn zukünftig 1850 Arbeitsplätze am Standort Schwäbisch Gmünd bei der Firma Bosch gestrichen werden, so sei es doch ein Erfolg, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Scheffold. "Die Einigung, wonach der Abbau bis zum Jahr 2026 ohne Entlassungen erfolgen soll, ist für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine gute Nachricht", so Scheffold.

Jetzt müsse aber der Blick nach vorne gerichtet werden. Zwar sei es erfreulich, dass der Standort mit Investitionen in die Entwicklung innovativer Produkte auch über das Jahr 2026 hinaus abgesichert wird. "Dies war immer auch ein Anliegen unserer Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, die sich in diesen Prozess bei Gesprächen mit der Geschäftsleitung in Stuttgart aktiv eingeschaltet hat", sagt Scheffold.

Der Blick nach vorn für unsere Region solle aber auch heißen, die Entwicklung bei Bosch als rechtzeitigen Warnschuss für die Zukunft zu erkennen. "Die Abhängigkeit unserer Region von der Automobilwirtschaft ist sehr hoch. Aufgabe wird es daher sein, sich aktiv in der Standortpolitik auf solche Firmen zu konzentrieren, die diesen Risiken nicht unterliegen."

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