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Schmiedgassen: Leistungsgrenze des „Pop up“

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Bernd Müller
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Bernd Müller zur Zukunft der Schmiedgassen.

Am Anfang stand der Umbau mit dem schicken Schlagwort: Die Schmiedgassen sollten durch „Pop-up-Plätze“ – schnelle, kostengünstige und leicht wieder zu ändernde Umgestaltung – schöner werden. Neue Sitzbereiche gab's, mehr Grün, weniger Parkplätze, gebremsten Verkehr, flott hingemalte Brezelparkplätze. Nun, ein Jahr später, ist das Pop-up-Prinzip an seiner Leistungsgrenze angekommen. Viele hundert Busse am Tag, die immer noch durchfahren, kann man mit der Schnell-und-easy-Methode nicht verlagern. In drei bis fünf Jahren erst, sagt die Stadt. Ein durchgehend neuer Straßenbelag, der klar sagt: Hier ist Fußgängerzone!, kostet richtig Geld. Geld, das die Stadt nicht hat. Ein „Zauberwald“ am Schmiedturm - Zukunftsmusik. Der Eindruck des nur halb Fertigen droht den Schmiedgassen anzuhaften. Nun, da man begonnen hat, darf der Umbau keine unendliche Geschichte werden.

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