„Sehr junge“ Wehr fährt neun Einsätze

+
Feuerwehr-Hauptversammlung in Rechberg

Neuwahlen, Beförderungen und Rückblicke - die Rechberger Feuerwehrabteilung hat ihre Hauptversammlung abgehalten. Die aktive Wehr weist einen Altersdurchschnitt von 31,7 Jahren auf.

Schwäbisch Gmünd-Rechberg 

Stefan Nuding bleibt stellvertretender Kommandant der Rechberger Feuerwehrabteilung. Er wurde auf der jüngsten Hauptversammlung erneut ins Amt gewählt. Auch die bisherige Kassenführerin der Wehrkasse, Carina Fritz, sowie die Ausschussmitglieder Edwin Heinle, Nicole Maier-Schwarzkopf, Steffen Wagenblast, Katharina Zolynski und Philip Zolynski wurden jeweils im Wahlverfahren für eine nächste Amtszeit bestätigt. Zudem wurde Daniel Wurth als Vertreter der Rechberger Floriansjünger in den Gesamtausschuss der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd gewählt. Abteilungskommandant Jan Scherrenbacher gratulierte allen Gewählten zur Wahl.

Scherrenbacher war es auch, der zu Beginn der Hauptversammlung die Männer und Frauen der aktiven Wehr sowie einige Mitglieder der Altersabteilung „Blaulicht“ mit ihrem Obmann Kurt Wagenblast begrüßte. Sein besonderer Willkommensgruß galt dabei der Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein sowie dem Kommandanten der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert.

Eine sehr junge Wehr

Nach dem Totengedenken, das besonders dem im vergangenen Jahr verstorbenen Feuerwehrkameraden Herbert Fritz galt, blickte der Abteilungskommandant auf das zurückliegende Jahr zurück. Scherrenbacher konnte einen Personalstand von 32 Männer und Frauen in der  aktiven Wehr, 15 in der Jugendabteilung und fünf in der Altersabteilung vermelden. Mit einem Altersdurchschnitt von 31,7 Jahren sei die aktive Wehr „sehr jung“.

Die Rechberger Wehr, so Jan Scherrenbacher weiter, habe im vergangenen Jahr neun Einsätze zu bewältigen gehabt. Unter Einhaltung der jeweils geltenden Corona-Regeln seien zudem in zwei festen Gruppen insgesamt 38 Übungen durchgeführt worden, zudem eine Motorsägenübung. Des Weiteren seien im vergangenen Jahr mehrere Lehrgänge von Feuerwehrangehörigen erfolgreich absolviert worden, darunter der Truppführer-, der Atemschutz-, der Maschinisten- und der Zugführerlehrgang. So könne die Rechberger Wehr weiter einen „guten Ausbildungsstand“ vorweisen.

Im Folgenden wurde der Schriftführerbericht vorgetragen, ehe Daniel Wurth den Bericht für die Jugendabteilung kundgab. Auch hier sei im vergangenen Jahr vieles getan worden, um einen möglichen, abwechslungsreichen Übungsbetrieb in 13 Jugendübungen durchführen zu können, berichtete Wurth. Zu Beginn des Jahres mussten zunächst die Präsenzübungen ausgesetzt und durch eigene Erklärvideos zur Fahrzeugkunde, eine Schnitzeljagd durch Rechberg und Spiele und Aufgaben für zu Hause ersetzt werden, ehe ab Juni und bis Ende November wieder mit dem „ersehnten regulären Übungsbetrieb“ begonnen werden konnte.

Im Anschluss an den Bericht von Daniel Wurth gab Kurt Wagenblast einen Ein- und geplanten Ausblick in die vielfältigen Aktivitäten und Ausflüge der Altersabteilung „Blaulicht“.

Der Kassenbericht der Wehrkasse und der Wehrkasse Jugend wurden ebenfalls vorgetragen, ehe im Anschluss eine einstimmige Entlastung folgte.

Nun richteten die Gäste das Wort an die anwesenden Mitglieder der Rechberger Feuerwehrabteilung: Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein überbrachte in ihrer Rede zunächst den Gruß und den Dank des Ortschaftsrates und der gesamten Rechberger Bevölkerung. Anschließend informierte der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, im Weiteren über aktuelle Themen die Gesamtfeuerwehr betreffend, wie auch über die Reinstallation von Sirenen in allen Ortsteilen.

Viele Beförderungen

Danach folgten die Beförderungen: Lukas Bohm und Kai Koschitza wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Dominik Bohm, Richard Klaus, Andreas Merz, Marcus Olschewsky und Lukas Thürmer wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Und Jan Scherrenbacher konnte die Beförderung zum Brandmeister entgegennehmen.

Abteilungskommandant Jan Scherrenbacher schloss die Hauptversammlung der Rechberger Wehr mit dem Wunsch an die Versammelten für eine weitere gute Zusammenarbeit.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare