Frage der Woche

Sollten Kitas und Schulen wieder geöffnet werden?

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Bis auf Weiteres bleiben Kita und Schulen in Baden-Württemberg aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Gmünder Tagespost fragte Personen aus dem Gmünder Raum, wie sie das finden und was sie von den neuen Auflagen halten.

Björn Stütz (35),

Versuchsmonteur aus Iggingen:

"Schulen und Kitas sind nicht nur aus Bildungssicht wichtig, sondern bieten Kindern auch soziale Kontakte, die für ihre persönliche Entwicklung dringend benötigt werden. Die Schüler brauchen vor allem auch ein Feedback der Lehrer, deshalb wäre ich für die Öffnung – zumindest von Grundschulen und Kitas."

Fabienne Meßner (18),

Schülerin aus Iggingen:

"Ich halte die Schließungen für sinnvoll, weil die Auswirkungen der Infektionszahlen nicht genau einzuschätzen sind und das Personal im Krankenhaus immer stärker überfordert wird. Trotzdem bin ich für eine möglichst frühe Öffnung der Schule, um die psychische Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden."

Sebastian Fritz (40),

Stadtrat aus Wetzgau:

"Schulen und Kitas unter Pandemiebedingungen sind im Allgemeinen ein komplexes Thema. Homeschooling und Fernlernen sind im Vergleich zum Präsenzunterricht nicht so effektiv, was die Bildung der Kinder angeht. Aber durch die Infektionszahlen sind Schulen und Kitas momentan zum Schließen gezwungen."

privat

Vera Braun (55),

Tanzlehrerin aus Gmünd:

"Für uns im Tanzstudio ist seit November Stillstand. Und mir war von Anfang an klar, dass wir die letzten sein werden, die wieder öffnen dürfen. Zur Öffnung von Schulen und Kitas kann ich nur wenig sagen, da ich in das Thema nicht eingelesen bin. Aber ich wünsche mir, dass der Spuk so bald wie möglich vorbei ist."

Karin Bucher (44)

aus Eschach:

"Die Kitas und Schulen sollten meiner Meinung nach so schnell wie möglich wieder öffnen. Die Eltern werden durch das Homeschooling stark belastet. Außerdem fehlen den Kindern die sozialen Kontakte. Momentan sind die Kinder die größten Leidtragenden dieser Pandemie, was eigentlich nicht so sein sollte."

Laura Kedves

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