Frage der Woche

Sollten Skigebiete in diesem Winter geschlossen bleiben?

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Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich mit Blick auf Winterurlaube dafür aus, dass alle Skigebiete in Europa schließen. Die Gmünder Tagespost fragte Passanten, was sie davon halten und ob sie selber Wintersport betreiben.

Peter Rössler (74),

Techniker aus Essingen:

"Die aktuelle Lage ist eben so, da müssen wir durch. Wir müssen gewisse Maßnahmen ergreifen, damit der Zustand sich nicht verschlechtert. Normalerweise gehe ich zwei, drei Mal im Jahr zum Skifahren nach Südtirol. Aber wie alle anderen Skifahrer muss ich darauf verzichten, da die aktuelle Lage uns dazu zwingt."

Johannes Giessler (74),

Rentner aus Bettringen:

"Früher bin ich sehr viel Ski gefahren, ich bin im März immer nach Frankreich gefahren. Aber im Moment ist das für alle Wintersportler ja leider nicht möglich. Es wäre sehr schade für alle, die gerne Sport im Schnee betreiben, wenn die Saison verboten werden würde, die Situation ist für alle Beteiligten nicht optimal."

Carmen Straubmüller (63),

Floristin aus Esslingen:

"Ich bin dafür, dass man anstelle des Ski- und Snowboardfahrens andere Alternativen unternimmt – wie beispielsweise Schlitten fahren oder Langlaufen. Wenn man etwas kreativ ist, fällt einem bestimmt etwas ein. Diese Maßnahmen werden zu unserem Schutz getroffen, deshalb empfinde ich sie als richtig."

Anne Heunemann (38),

Lehrerin aus Rehnenhof:

"Persönlich betreibe ich keinen Wintersport, aber für meine Kinder wäre es schade, wenn sie darauf verzichten müssten. Vielleicht kann sich die Natur von den vielen Abgasen, die durch die langen Fahrten in die Skigebiete ausgestoßen werden, erholen, denn es gibt momentan Wichtigeres als den Wintersport."

Harald Geiger (64),

Rentner aus Schwäbisch Gmünd:

"Aus Erfahrungen sollte man meiner Meinung nach lernen: So etwas wie im Frühjahr in Ischgl darf nicht nochmal passieren. Deshalb fände ich die Entscheidung, den Wintersport zu verbieten, in Ordnung. Wir müssen alle aufeinander Rücksicht nehmen. Für die Tourismusbranche wäre das natürlich nicht optimal."

Laura Kedves

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