29 Covid-Fälle bei Gmünder Schnelltests an Heiligabend entdeckt

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1000 Tests am Donnerstag: Nachfrage nach Schnelltest-Angebot des Gmünder DRK übertrifft auch am zweiten Tag die Erwartungen.

Schwäbisch Gmünd. Kurz vor Weihnachten hatte der Gmünder Kreisverband des Roten Kreuzes  die Möglichkeit von Corona-Schnelltests  angeboten,  um für Menschen, die Verwandte besuchen wollten, die Sicherheit zu erhöhen. Nachdem die Nachfrage bereits am Mittwoch den Verkehr in der Innenstadt hatte zusammenbrechen lasssen, hatte das DRK für den zweiten Teil der Aktion am Vormittag des Heiligabend  nochmal 700  Tests besorgt. Doch auch die reichten bei weitem nicht. 1000 Tests wurden  am zweiten Tag benötigt, bilanziert DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Alt.  Das Rote Kreuz habe daher Vorräte aus den Bereichen Rettung und Pflege angreifen müssen, die Lücken müssen nach Weihnachten wieder aufgefüllt werden.  Die Hauptsache sei so aber erreicht worden: Wir mussten niemand abweisen, sagt Alt.

Die veränderte Organisation sorgte  dafür, dass es am Donnerstag zu keinen  Verkehrsbehinderungen mehr kam: Wer zu Fuß kam, konnte sich im Hof des DRK-Zentrums in der Weißensteiner Straße testen lassen. Teilnehmer mit Autos fuhren die zweite Teststelle auf dem Schießtalplatz an. Zwei Teststationen bedeuteten auch, dass wieder eine große Zahl haupt- und ehrenamtklicher DRKler im Einsatz war. Auf dem Schießtalplatz waren vier Anfahrsspuren nötig, um den Andrang zu kanalisieren.

Steffen Alt berichtet aber auch von vielen Worten der Dankbarkeit durch die Testteilnehmer, die mit dem Schnelltest die Sicherheit,  keine Verwandten beim Weihnachtsbesuch anzustecken, zumindest erhöhen konnten. Manche Leute hätten sogar Vesper für die DRKler mitgebracht.

Während am Mittwoch lediglich bei zwei Leuten das Virus festgestellt worden war, lag diese Zahl am Donnerstag deutlich höher.  In 29 Fällen fiel der Schnelltest positiv aus. Unter anderem wurde das Virus bei einer ganzen Familie festgestellt, berichtet Alt.  Die positiv Getesteten wurden  für den ersten Weihnachtsfeiertag zu einer weiteren Untersuchung bei  der Dr. Berthold Schuler von der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd  einbestellt,  der mit einem genaueren PCR-Test die Diagnose untermauern wollte. 

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