50 Jahre Städtische Musikschule: Von der Harfe bis zur BigBand

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50 Jahre Musikschule.
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Mit einer gelungenen Gala im gut besuchten CongressCentrum im Stadtgarten feiert die Städtische Musikschule ihr 50-jähriges Bestehen

Schwäbisch Gmünd. Eine Menschenschlange steht vor dem Eingang ins CongressCentrum und die Gala 50 Jahre Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd freut sich über einen vollen Peter-Parler-Saal. Gekommen sind voll Erwartung Eltern, Kinder und natürlich viele Honoratioren und Ehrengäste.

Musikschulleiter Friedemann Gramm führt durch das Programm. Das Tiefe-Blech-Quartett eröffnet mit der Fanfare von Daniel Speer unter Leitung von Hubert Hegele. Großes Erstaunen, als sich der Vorhang für die zweite Darbietung hebt, mit zwei Schulklassen in zwei Reihen. Die musikalische Früherziehung präsentiert sich mit Bodypercussion zu Klavierklängen von Johanna Hadinger. Zum deutschen Tanz von Beethoven klatschen die Kinder auf Schenkel und Brust im Takt und gemeinsam unter Leitung von Ulrike Kuntze-Meissl und Jutta Hager.

Der Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßt die Ehrengäste, Gemeinderat, Eltern, Lehrer und Kinder und gibt seiner Freude Ausdruck, dass sich die Städtische Musikschule so fruchtbar für die Stadt entwickelt hat von kleinen Anfängen. Sie stärke die Schlüsselkompetenz und die soziale Kompetenz gleichermaßen. Der große Durchbruch kam 1976 mit dem Umzug ins Schwörhaus. Der Weitsicht des Gemeinderats sei zu verdanken, dass die Musikschule als städtische Aufgabe gesehen worden sei und nicht privatisiert wurde.

Das Harfentrio gab eine Kostprobe. Die Anschaffung der Harfen geht auf die Initiative des rührigen Fördervereins zurück. Deren Vorsitzender Robert Abzieher skizzierte die Entwicklung und rege Unterstützung des Vereins mit Stipendien, Preisen und Instrumentenleihgaben.

Finanziell darf sich die Musikschule heute besonders über die Erika-Künzel- Stiftung freuen, die wesentlich zur Förderung der musikalischen Bildung in Schulen sowie die nachhaltige musikalische Unterrichtung auch von sozial schwach gestellten Kindern beiträgt.

Das Kammerorchester mit zwei Stipendiatinnen am Klavier, Annelie Hann und Pauline Hegele brachte unter Leitung von Sigrun Plocher Beethovens Konzert für zwei Klaviere und Streicher zu Gehör.

Das Percussion Ensemble unter Leitung von Gerald Plewan zeigte mit Ostinato was Rhythmus, Zeitgefühl und exakte Bewegung vermögen. Das Band Labor betrat die Sphäre der Popmusik. Andreas Kümmerle und Daniel Foley präsentierte jugendliche Musikkultur. Diesem Projekt hatte der Förderverein als Jubiläumsgeschenk einen symbolischen Geldsack mit 10 000 Euro überreicht.

Das große Instrumentalensemble aus Alt und Jung spielte Palladio von Karl Jenkins in einem Arrangement von Sigrun Plocher. Die SchwörhausBigband unter Leitung von Stefan Spielmannleitner machte noch einmal deutlich, dass die Musikschule nichts Verstaubtes oder ausschließlich brave Klassik im Repertoire hat.

Grußworte von Landrat Dr. Joachim Bläse, Friedrich-Koh Dolge, dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württemberg und Ramona Kunz-Glass, die Vorsitzende des Stadtverbande Musik und Gesang unterstrichen die Wichtigkeit der musikalischen Bildung in der heutigen Zeit und die gelungene Vernetzung der Gmünder Musikschule.

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