75 Fahrer am Herliköfer Berg „geblitzt“

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Das Ordnungsamt hat in der Schwarzwaldstraße seit 19. April das Tempo von 687 Fahrern gemessen.

Schwäbisch Gmünd.75 Fahrer, die in den vergangenen zwei Wochen in der Schwarzwaldstraße am Herliköfer Berg zu schnell unterwegs waren, bekommen demnächst Post vom Ordnungsamt. Sechs von ihnen fuhren dort, wo 30 km/h erlaubt sind, 51 bis 56 km/h – beziehungsweise 3 km/h mehr, doch die werden als Toleranz abgezogen, berichtet Marcello Cannizzaro vom Ordnungsamt. Die sechs Fahrer bekommen nun einen Punkt in Flensburg und bezahlen 108,50 Euro, sagt er. Die anderen 69, die „geblitzt“ wurden, fuhren zwischen 39 km/h, ab dann löst das Gerät aus, und 50 km/h. Dies kostet sie nun 15, 25 oder 35 Euro.

Es gab keine Fahrverbote für jene, deren Geschwindigkeit in diesem Zeitraum gemessen wurde, erklärt Rabea Haug, Leiterin der Bußgeldstelle. Fahrverbote werden in der 30er-Zone ab 61 km/h verhängt, doch in der Schwarzwaldstraße fuhr der Schnellste 56 km/h.

Insgesamt haben Marcello Cannizzaro und seine Kollegen mit dem Radarwagen in den vergangenen zwei Wochen 687 Fahrzeuge an verschiedenen Stellen in der Schwarzwaldstraße gemessen. Sie standen dort an jedem Werktag zu unterschiedlichen Tageszeiten ein bis eineinhalb Stunden.

Grund für die verschärften Kontrollen seit 19. April ist die Vollsperrung der Herlikofer Straße, die saniert wird. Anwohner hatten sich beim Ordnungsamt beklagt, dass viele die Schwarzwaldstraße als Ausweichstrecke nutzen und dort zu schnell unterwegs seien. Doch die Messungen zeigten, dass die Überschreitungen im Vergleich zu anderen Stellen relativ gering seien, meint Rabea Haug.

Weitere Kontrollen bis 10. Mai

Nächste Woche plant das Ordnungsamt weitere Kontrollen in der Schwarzwaldstraße. Ab 10. Mai ist diese nur von der oberen Einmündung aus Richtung Herlikofen geöffnet. Die untere Einmündung wird für den Verkehr gesperrt, weil die Bauarbeiter dort das nächste Baufeld eröffnen. Wenn die Schwarzwaldstraße keine Durchgangsstraße mehr sei, werde es dort nur vereinzelte Kontrollen geben, sagt Marcello Cannizzaro.

Auf der Ausweichstrecke über Hussenhofen werde das Ordnungsamt weiterhin kontrollieren. Bisher seien die Überschreitungen des Tempolimits auch dort „im Rahmen“. Julia Trinkle

Radarkontrolle.

Rubriklistenbild: © Tom

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