80-Jährige fällt auf Betrüger rein

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Unbekannte geben sich am Telefon als Polizisten aus. Frau hinterlegt Schmuck und Bargeld von hohem Wert.

Schwäbisch Gmünd. Im Verlauf des Dienstags erhielten mitunter zahlreiche Haushalte in Gmünd Anrufe von Betrügern, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgaben. Auch eine 80 Jahre alte Frau erhielt einen Anruf und fiel aufgrund ihrer Gutgläubigkeit auf die Betrugsmasche herein. Der Betrüger gab sich am Telefon als Polizist aus, mit dem Hinweis, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Die Frau müsse ihr Bargeld sowie Wertsachen in Sicherheit bringen, da auch ihre Wohnung im Visier der Einbrecher wäre. Die Seniorin folgte den Anweisungen und hinterlegte, wie mit dem Betrüger vereinbart, in der Rektor-Klaus-Straße Schmuck, Bargeld und Weiteres, deren Wert sich auf 25 000 bis 30 000 Euro beläuft. Die Wertsachen wurden von den Betrügern zwischen 16 und 18 Uhr abgeholt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter Telefon (07151) 9500 um Hinweise, ob im genannten Zeitraum Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen in und um die Rektor-Klaus-Straße auffielen.

Tipps der Polizei

Angerufene sollten am Telefon keine Details zu ihren Finanzen preisgeben. Die Polizei wird niemals um Geldbeträge bitten. Angerufene sollen sich nicht unter Druck setzen lassen. Grundsätzlich sollte niemand Unbekannte in die Wohnung lassen. Die Polizei rät: "Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt." Den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten lassen. Niemals Geld an Unbekannte übergeben.

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