AC/DC hilft in Gmünd dem Einzelhandel

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Bis zur Gartenschau 2014 war die Bocksgasse das Sorgenkind im Gmünder Einzelhandel. Inzwischen füllen sich die Leerstände schnell wieder, sagt Gmünds Wirtschaftsförderer Alexander Groll.
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Verwaltungsausschuss diskutiert Helfer für den Einzelhandel und einen neuen Integrationsbeirat.

Schwäbisch Gmünd. Mit der australischen Hardrockband hat das Projekt nicht zu tun. AC/DC heißt es trotzdem. Das AC/DC, von dem hier die Rede ist, will Gmünds Einzelhandel in einer Zeit des rasanten Wandels und in einer zunehmend digitaler werdenden Welt unterstützen. Darüber informiert die Stadtverwaltung am Mittwoch die Stadträte des Verwaltungsausschusses. Zu Gmünds AC/DC gehört ein Beratungsteam mit zwei Personen. Diese digitalen Profis sollen dem Einzelhandel, und dabei insbesondere kleineren Geschäften, Betrieben und Dienstleistern vor Ort, zur Verfügung stehen, wenn es um Fragen von Online-Handel, Shops, digitaler Kommunikation oder Social Media geht. Dazu sollen den Händlern für einen Zeitraum von zwei Jahren zwei Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die beiden sollen den Händlern beim Aufbau von Shops, Social-Media-Auftritten und weiteren digitalen Neuheiten helfen. Diese beiden Profis nennt die Stadt „Analoge Concierges“. Oder AC. Neben AC gibt es DC. DC steht für digitale Concierges, die den Kunden und Gästen der Innenstadt rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die digitale Concierge gibt Tipps, bietet Informationen, beantwortet Fragen und vermittelt bei Bedarf direkte Ansprechpartner. Die digitale Concierge ist erreichbar über Messengerdienste, Telefon, Kurznachrichten oder Chatbots, die einen Dialog zwischen Mensch und technischem System ermöglichen. Im dritten Quartal 2022 sollen die Stellen der beiden Ansprechpartner besetzt werden. Ein Jahr lang soll AC/DC dann im Alltag laufen, bevor im Herbst 2023 eine erste Bewertung erfolgt. Auf deren Basis soll entschieden werden, wie's weitergeht.

Neben AC/DC geht's im Verwaltungsausschuss um den Integrationsbeirat. Dessen Geschäftsordnung soll an die Gesetzgebung angepasst werden. Mit dem Partizipations- und Integrationsgesetz hat der Gesetzgeber auf die Flüchtlingskrise 2015 reagiert. Das Gesetz trat 2016 in Kraft. Es habe Grundsätze für eine gelingende Integration neu festgelegt, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Ein Leitgedanke sei dabei der Grundsatz Fördern und Fordern. Gleichzeitig muss der Integrationsbeirat nach vier Jahren neu besetzt werden.⋌Michael Länge

Die Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwoch, 16. Februar, im Stadtgarten beginnt um 16 Uhr.

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