AGV: Großer Bahnhof für die 60er des Jahrgangs 1962

+
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
  • schließen

Das schönste Fest ist immer jetzt: Viele Gratulanten säumen Straßen und Plätze. Und eine ganz kleine Panne.

Impressionen vom Altersgenossenfest der Gmünder 60er

Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter.
Die Gmünder 60er feiern ihr Altersgenossenfest bei herrlichem Wetter. © Jan-Philipp Strobel

Schwäbisch Gmünd. Vielleicht haben wir uns das ja verdient. Das sagt der Vorsitzende des Altersgenossenvereins 1962, Gerhard Bucher, im Rückblick auf drei Altersgenossenfeste.  Schon beim 40er- und 50er-Fest lachte die Sonne, auch an diesem Samstag blieben die Regenschirme zu. Bucher, gleichzeitig Vorsitzender des Altersgenossen-Dachverbands, ist vom Zuspruch der Festbesucher angetan, von den vielen Blumengeschenken, die er beim Umzug im Bollerwagen hinter sich herzieht. „Alles hat wunderbar geklappt“, sagt er. Fast alles. Bei der ersten Umzugsrunde parkt das AGV-Zügle mit der Jugend in den Wagons unter der Johanniskirche. Und nach der Altersgenossen-Hymne „Alois“ sollte es Richtung Münster weiter gehen. Da versagt die Batterie der „Lokomotive“, der Anlasser bleibt stumm. Fahrer Andreas Schonter hat Jahrzehnte lange Erfahrung mit dem Zügle, „so etwas ist aber noch nicht passiert“, erinnert er sich. Bis zum zweiten Umzug ist das über 40 Jahre alte Zügle aber wieder mobil. Und die Altersgenossinnen und Altersgenossen stärken sich in der Pause bei der Buhl-Turnhalle, bewirtet von Mitgliedern des AGV 1963. Auch die 1961er haben ihren Part, sie sorgen in der Zugbegleitung für die Sicherheit. 

Dreimal Sonnenschein, aber welches Fest ist am schönsten? „Immer das, das wir gerade feiern“, sagt 1962er-Altersgenosse Andreas Kleiber. Vielleicht, weil die Festbesucher wieder nicht an Blumen sparen, weil viele auch ihre Ideen für die 62er-umsetzen. Da gibt es einen Bollerwagen mit aufgebautem Grill, Wagen voller Blumen mit versteckten Hinweisen auf Hobby und Sport. Da überraschen die Frauen des Serviceclubs „Inner Wheel“ Schwäbisch Gmünd ihre Präsidentin Ingrid Berroth mit besonders vielen Rosen. Dazu gibt es die „offiziellen“ Rosen vor dem Rathaus. Oberbürgermeister Richard Arnold kennt viele der Teilnehmenden 1962 ganz persönlich, drückt allen die Rose in die Hand und verteilt Küsschen. Prominente Unterstützung erfährt er durch Gmünds Bundestagsabgeordnete Inge Gräßle, die gerne zu  Altersgenossenfesten in die Stadt kommt, „weil das so einmalig ist, weil es schön ist, Schwäbisch Gmünd feiern zu sehen“. Natürlich hat auch die Musik ihren Anteil am Gelingen, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Waldstetten marschiert voraus, mit dabei auch die Kolpingkapelle Schwäbisch Gmünd unter der Leitung von Janina Edelbauer und Touristik- und Marketing-Chef Markus Herrmann, der selbst die Kulturerbe-Fahne im Festzug trägt.

 „Explosive 60er“ steht über den Mini-Festwagen auf Basis einer Piaggio Ape, dekoriert mit den Fotos der Altersgenossen. Dezenter Hinweis auf das Festmotto „Forever young“, das bei Münsterpfarrer und Dekan Robert Kloker nur bedingt gut ankommt. „Mit dieser Botschaft habe ich ein Problem“, sagt er in seiner Predigt im gut besuchten Gottesdienst im Heilig-Kreuz-Münster. Ein schöner Wunsch, der aber nicht der Realität entspreche. Man spüre es eben doch, wenn man nicht mehr so ganz jung sei. Dazu zitiert er Marie von Ebner-Eschenbach: „Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“ Lernfähig zu bleiben, falle manchen schon schwer, auch im Betrieb könne es vorkommen, dass jüngere Kräfte manches besser können, trotz der Erfahrung des Alters. Auch neue Gewohnheiten und Widerspruch seien nicht immer ganz leicht anzunehmen. Robert Kloker greift die Botschaft des Evangeliums auf und spricht von übertriebener falscher Sorge und übertriebener richtiger Sorge und lenkt damit den Blick auf das Vertrauen zu Gott. Musikalisch umrahmt ist dieser Gottesdienst vom Gospel-Projektchor der evangelischen Kirchengemeinde Lindach und Kirchenmusikdirektor Dr. Stephan Beck an der Orgel.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Kommentare