Alice Weidel saß Wanderlegende auf

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Die AfD-Landesvorsitzende entschuldigt sich für eine Aussage beim Auftritt im Januar in Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Die AfD-Landesvorsitzende Alice Weidel hat sich bei der Stadt Überlingen für eine falsche Behauptung entschuldigt, die sie bei ihrem Wahlkampfauftritt am 24. Januar im Gmünder Stadtgarten gemacht hatte. Weidel hatte an diesem Abend von einem Mitarbeiter des Überlinger Ordnungsamtes erzählt, der sich absichtlich ohne Mundschutz in einer Bäckerei bedienen ließ, um dann von der Verkäuferin 2000 Euro Bußgeld zu kassieren. Weidel sprach in diesem Zusammenhang von einer "Kultur der Bespitzelung". Die Stadt Überlingen habe die Darstellung zurückgewiesen, berichtete danach der Südwestrundfunk. Ihr sei keine derartiger Vorgang bekannt. Zudem betrage der Höchstsatz für das Nichttragen einer Maske 250 Euro. Überlingen habe rechtliche Schritte angekündigt, sollte Weidel sich nicht entschuldigen. Dies tat die AfD-Landeschefin. Sie sei, schrieb Weidel auf Twitter, einer "Wanderlegende" aufgesessen. Sie werde die falsche Geschichte nicht wiederholen. Zu Weidels Gmünder Auftritt befragt, sagte AfD-Kandidat Ruben Rupp: Weidel habe sich bereits für "ihren kleinen Fauxpas" entschuldigt. Die Kernaussagen in ihrer Rede blieben "abgesehen des Beispiels aus Überlingen sinngemäß weiterhin richtig".

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