Alt-Deponie im Laichle im Blick

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Landratsamt prüft alle früheren Müllplätze auf mögliche Rutschgefahr durch Starkregen.

Schwäbisch Gmünd. Eine alte Mülldeponie im Laichle wollen sich Vertreter der zuständigen Ämter von Stadt- und Kreisverwaltung nun näher ansehen – auch wenn nach bisheriger Einschätzung der Behörden keine Gefahr von ihr ausgeht.

Auf eine Anfrage von Linke-Stadtrat Andreas Dionyssiotis berichtete der Leiter des städtischen Tiefbauamts, Jürgen Musch, am Mittwochabend im Gemeinderat, dass diese Deponie noch aus den 60er Jahren stamme und schon lange nicht mehr genutzt werde. Dionyssiotis hatte berichtet, dass dort viel Müll an die Oberfläche komme und offen rumliege. CDU-Stadtrat Christof Preiß konnte beitragen, dass sich die Deponie an der Hangkante Richtung Großdeinbach befinde. Über Jahre hin sei dort aller Müll abgekippt worden. Das Landratsamt als zuständige Behörde für die Ablagerung des öffentlich abgeführten Mülls sehe derzeit keine Beeinträchtigung durch die Deponie, sagte Jürgen Musch. Allerdings prüfe die Behörde derzeit allgemein, ob bei Alt-Deponien eine Rutschgefahr durch Starkregen bestehen könnte. Deshalb, sagte Musch, werden er und ein Experte des Landratsamts diese Deponie im Laichle demnächst aufsuchen, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen.

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